Besonderheiten beim Bauen

Denkmalschutz und Denkmalpflege

Baudenkmäler sind nicht nur schöne Gebrauchsgegenstände, sondern auch Dokumente einer bestimmten Zeit und Entwicklung. Sie geben uns authentische Informationen über wichtige Aspekte des historischen Wohnens, Entwicklungen des Gestaltenwollens sowie der technischen Möglichkeiten ihrer jeweiligen Erbauungszeit und vielfältige Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte. Diese originalen geschichtlichen Aussagen - zumindest in prägnanten Beispielen - möglichst unverändert, vollständig und gut lesbar für die Zukunft zu erhalten, ist das wesentliche Anliegen der Denkmalpflege. 

Veränderungen an einem Baudenkmal, in seiner Umgebung oder innerhalb eines Denkmalbereiches führen fast zwangsläufig zu einem Verlust an historischer Authentizität des geschützten Gegenstandes.

Daher unterliegen solche Maßnahmen einem Erlaubnisvorbehalt seitens der bei der Kommune angesiedelten Unteren Denkmalbehörde. Die Obere Denkmalbehörde als Aufsichtsbehörde ist beim Rheinisch-Bergischen Kreis angesiedelt.

Die Denkmalbehörde berät Denkmaleigentümer bei Sanierungs- und Reparaturmaßnahmen in enger Zusammenarbeit mit Amt für Denkmalpflege im Rheinland des LVR. Sie stellt Bescheinigungen für die Inanspruchnahme von steuerlichen Vorteilen aus und gibt Hinweise zur möglichen Gewährung von Zuschüssen in Form günstiger Darlehen. Auf Antrag erteilt die Denkmalbehörde Erlaubnisbescheide nach dem Denkmalschutzgesetz.

Jede Maßnahme an und in einem Baudenkmal, in seiner Umgebung und im Denkmalbereich ist bereits bei der Planungsphase mit der Unteren Denkmalbehörde abzusprechen und steht unter Erlaubnisvorbehalt. Die Denkmalbehörde kann als Ordnungsbehörde in ihrem Zuständigkeitsrahmen Ge- und Verbote, sowie sonstige Ordnungsverfügungen und Bußgelder erlassen.

Mehr Informationen zum Denkmalschutz finden Sie hier.

Abwasserentsorgung

Die Erschließung eines Grundstücks gilt nur als gesichert, wenn die Ableitung des Abwassers gewährleistet ist. Unter Abwasser ist einerseits das anfallende häusliche Schmutzwasser (Duschen, Küche, WC,....) und andererseits das auf den befestigten Außenflächen anfallende Regenwasser zu verstehen.

Die häuslichen Abwässer werden entweder gemeinsam (Schmutz- und Regenwasser) in sogenannten Mischwasserkanälen (Mischsystem) oder getrennt im jeweils eigenen Kanalnetz (Trennsystem mit Schmutz- und Regenwasserkanalisation) abgeführt. Vor Benutzung des Gebäudes muss der Kanalanschluss vorliegen. Der Städtische Abwasserbetrieb hat vor Jahren ein Abwasserbeseitigungskonzept erstellt, in dem festgelegt wurde, in welchen Stadt- und Ortsteilen Misch- oder Trennsysteme verlegt werden.

Es kann vorkommen, dass das Regenwasser auf dem Grundstück schadlos beseitigt werden muss – das Regenwasser muss auf dem Grundstück "versickern" -, da kein Mischsystem oder kein Regenwasserkanal in Ihrer Ortslage vorhanden ist.

Vor dem Bauen sollte man Erkundigungen über das Entwässerungssystem einholen, welches in dem betreffenden Baugebiet verlegt ist.

Städtischer Abwasserbetrieb Leichlingen

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02175 / 992-600
02175 / 992-201
Verwaltungsnebenstelle Am Schulbusch
Am Schulbusch 16
42799 Leichlingen
Öffnungszeiten
TagUhrzeit
Montag:14-17.30 Uhr
Mittwoch:08.30-12 Uhr
Derzeit nur mit Terminvereinbarung unter 02175/992-183.

Wohngrundstücke

Die Stadt Leichlingen besitzt keine Wohnbau- oder gemischt nutzbare Grundstücke, die erworben werden könnten.

Das Angebot an Baugrundstücken für Wohnhäuser oder für gemischt, aber überwiegend für Wohnen genutzte neue Gebäude ist in Leichlingen begrenzt.

Ein öffentliches Baulückenkataster - ein Verzeichnis, in dem alle für eine neue Bebauung zur Verfügung stehenden Grundstücke aufgeführt sind - wird von der Stadtverwaltung Leichlingen nicht geführt.

Es wird daher auf die Angebote unabhängigen Grundstücks- und Immobilienmarkten verwiesen. Alternativ finden Sie Offerten in Zeitungen bzw. auf den einschlägigen Angebotsseiten im Internet.