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Wanderausstellung „Was ich anhatte“ – Ausstellungsfahrt am 8.12.

|   Pressemitteilungen

Zum diesjährigen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November zeigt der Runde Tisch ‚Keine Gewalt an Frauen‘ des Rheinisch-Bergischen Kreises die Wanderausstellung „Was ich anhatte“. Erster Halt ist in Bergisch Gladbach (25.11.-2.12.), gefolgt von Wermelskirchen (5.-9.12.) und Rösrath (12.-16.12.).

Die Leichlinger Gleichstellungsbeauftragte Nadja Kischka-Wellhäußer bietet eine begleitete Fahrt zur Ausstellung in die Stadtbücherei Wermelskirchen am Donnerstag, den 8.12., an. Los geht es um 15 Uhr am Leichlinger Busbahnhof, um 15.20 Uhr gibt es außerdem eine Zustiegsmöglichkeit an der Bushaltestelle Hauptstraße in Witzhelden. Nach dem gemeinsamen Besuch der Ausstellung besteht Gelegenheit, sich im Bistro Katt über die gesammelten Eindrücke auszutauschen. Verbindliche Anmeldungen mit einem Unkostenbeitrag von 3 Euro sind ab sofort möglich unter 02175/992286 oder per E-Mail an gleichstellung(at)leichlingen.de.


Über die Ausstellung

Jede dritte Frau hat mindestens einmal im Leben körperliche oder sexualisierte Gewalt erfahren. Die Ausstellung „Was ich anhatte“ zeigt zwölf persönliche Kleidungsstücke, die Menschen trugen, als sie Opfer sexualisierter Gewalt wurden. Die Installation richtet sich gezielt gegen den auch heute noch häufig reproduzierten Vorwurf, das Opfer trage durch die Wahl der Kleidung eine Art Mitschuld an der Tat. Dass dieses Victim Blaming nicht zutrifft und die Schuld immer bei den Täter*innen liegt, will diese Ausstellung zeigen. Die Geschichten der Opfer sind neben den Kleidungsstücken via QR-Code abrufbar, sodass die Besucher*innen selbst entscheiden können, ob oder über welche Geschichten sie sich näher informieren möchten.
 

Hintergrundinformationen Runder Tisch

Der Runde Tisch ist ein Netzwerk aus verschiedenen Akteur*innen aus Frauen- und Fachberatungsstellen, Frauenhäusern, Gleichstellungsstellen, Polizei, Justiz und Jugendämtern im Rheinisch-Bergischen Kreis für Opfer- und Betroffenenschutz. Mit der Ausstellung will es auf die Alltäglichkeit sexualisierter Gewalt an Frauen aufmerksam machen und gegen den sogenannten Vergewaltigungsmythos arbeiten.

 

Ausstellungsplakat

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