Ab sofort informieren sieben engagierte Wärmepumpen-Botschafter im Zuge der Nachbarschaftshilfe ehrenamtlich Leichlinger*innen, die ihre fossile Heizungsanlage umstellen möchten.
Die Gruppe hat sich ähnlich der bereits erfolgreich tätigen Solarberater Ende letzten Jahres nach Aufruf durch das Klimaschutzmanagement gegründet. Es haben sich sieben Leichlinger gefunden, die ihr Wissen unkompliziert weitergeben möchten. Bernhard Bonetto, Udo Faust, Marcel Hermuth, Matthias Kaltheuner, Rolf Pontzen, Horst Schmidtberg und Joachim Seinsche haben selbst Wärmepumpen zur Beheizung ihrer Gebäude installiert, sodass Erfahrungen mit verschiedenen Wärmepumpen vorliegen. Ihr Wissen und ihre Erfahrungen geben sie nun in unverbindlichen und kostenlosen Gesprächen weiter. Die Botschafter übernehmen keine Haftung und empfehlen auch keine Anlagentechnik, Hersteller oder Handwerksunternehmen.
Der Austausch erfolgt persönlich nach Kontaktaufnahme per E-Mail an wp-botschafter(at)leichlingen.de
Interessierte Leichlinger*innen erhalten so praxisnahe Informationen aus erster Hand. Gerade in Zeiten steigender Energiepreise und wachsender Klimaanforderungen bietet die Initiative eine niederschwellige Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Orientierung bei der Planung einer klimafreundlichen Heizlösung. So gibt es z. B. auch Hinweise zur Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaik im Bestand.
Zusätzlich zum Austausch mit den Wärmepumpen-Botschaftern wird Interessent*innen empfohlen, eine neutrale Energieberatung, beispielsweise durch die Verbraucherzentrale NRW, in Anspruch zu nehmen und die individuellen Bedingungen für eine Wärmepumpe am eigenen Gebäude zu prüfen. Das Gespräch mit einem Wärmepumpen-Botschafter ist ein Weg, sich schnell und aus erster Hand zu informieren, ersetzt aber keine Energieberatung.
Ein Ergebnis ist kommunalen Wärmeplanung ist, dass viele Gebäude in der Blütenstadt eine dezentrale Wärmeversorgung auf der Basis erneuerbarer Energien benötigen. Eine Wärmepumpe „funktioniert“ mit den erneuerbaren Wärmequellen aus Boden, Wasser und Luft. Die Effizienz der Wärmepumpe steigt, je geringer die Temperaturdifferenz zwischen der Wärmequelle und dem Heizsystem ist. Grundwasser und Erdreich verfügen während des Winters, wenn der Heizwärmebedarf groß ist, über eine relativ hohe, stabile Durchschnittstemperatur. Dies begrenzt den notwendigen Temperaturhub und ist für die Energieeffizienz und den Stromverbrauch einer Wärmepumpe von Vorteil. Erdreich, Grundwasser und Abwasser können deshalb im Allgemeinen bessere Wärmequellen als die im Winter kalte Außenluft sein.
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