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Erweiterung des Park & Ride Parkplatzes am Leichlinger Bahnhof

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Die Stadtverwaltung erweitert die Park & Ride Parkplätze am Leichlinger Bahnhof. Dafür wurde die brachliegende Fläche hinter dem aktuellen Parkplatzgelände an der Landwehrstraße aufgekauft. Ziel ist es, mehr Platz für Pendler*innen, aber beispielsweise auch Wanderer*innen, zu schaffen und gleichzeitig den Parkdruck in den angrenzenden Wohngebieten zu verringern. 25 neue Parkplätze werden durch den Ausbau entstehen. Damit reagiert Leichlingen auf zukünftige Herausforderungen bei der Mobilitätswende zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs.

Der deutsche Fahrwegdienst, eine Fachfirma der Deutschen Bahn AG, wird das Gelände, auf dem aktuell noch abgestorbene Büsche und Bäume sowie Reste der seit Jahren nicht mehr betriebenen Kleingartenanlage stehen, roden und dabei auch ein Auge auf die Oberleitungen werfen. Ende Februar soll es losgehen, so es das Wetter zulässt. Straßen NRW wird außerdem den Grünstreifen entlang des Geh- und Radweges zum Baufeld hin roden lassen, bevor das städtische Tiefbauamt die Baumaßnahme ausschreibt, die im Sommer beginnen soll.

Die Berücksichtigung ökologischer Belange zum Schutz von Flora und Fauna hat einen hohen Stellenwert bei dem Projekt. Der komplette Umbau soll von einem ökologischen Aspekt geleitet sein. So wird zum Beispiel die Versiegelung der Flächen auf ein Minimum reduziert, um anfallendes Regen- und Oberflächenwasser in den natürlichen Kreislauf zurückzuführen. Zum Ausgleich der Baumaßnahmen werden entlang der Landwehrstraße 16 neue Klimabäume gepflanzt, sodass eine halbseitige Allee entsteht. Die angrenzenden Flächen in Richtung Brücke Windgesheide werden in ein Biotop umgewandelt.

Die Erweiterung der Park + Ride Fläche ist ein weiterer Baustein der Mobilstation Bahnhof Leichlingen. Das Baustein-System erfolgt in Kooperation mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis, seinen angehörigen Kommunen, den Verkehrsunternehmen Wupsi und RVK sowie dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg. Durch die Projektpartner*innen werden weitere Bausteine wie die digitalen Informationsstelen, E-Car-Sharing u. v. m. umgesetzt bzw. konnten, wie im Falle des Bergischen E-Bikes, bereits umgesetzt werden.

Das Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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