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Machbarkeitsstudie - Anbindung L 79n an die A 3

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Gemeinsame Pressemitteilung der Städte Langenfeld, Solingen und Leichlingen

Aufgrund der problematischen Anbindung an das überörtliche Straßennetz und des fehlenden Autobahnanschlusses der Städte Solingen und Leichlingen auf eigenem Stadtgebiet wird seit vielen Jahren nach einer Verbesserung des Anschlusses insbesondere an die A 3 gesucht. Die heute festzustellende schwere Erreichbarkeit stellen für die örtlichen Unternehmen und für die Berufspendler beider Städte ein Problem dar. 

Nachdem der über Jahre verfolgte Anschluss über ein neues Teilstück der B 229 und das Autobahnkreuz Langenfeld an die A 3 nicht zum Tragen kam und zur Zeit im Bedarfsplan des Bundes nicht mehr enthalten ist , damit eine Umsetzung unrealistisch ist, und auch die im Jahr 2015/16 umgesetzte Erweiterung der vorhandenen Anschlussstelle Solingen/Langenfeld um weitere Fahrspuren die Situation nicht spürbar verbessert hat, sind weitere Alternativen zur Verbesserung der Autobahnanbindung durch die Verwaltungen der Städte Langenfeld, Leichlingen und Solingen geprüft worden. 

Durch diesen Handlungsdruck, der aus den bekannten Überlastungserscheinungen in den Verkehrsnetzen der Städte Solingen, Langenfeld und Leichlingen erwächst, haben die drei Städte eine Untersuchung in Auftrag gegeben, die Auswirkungen eines Netzquerschlusses der L 288 mit dem BAB-Dreieck Langenfeld unter Einbeziehung des klassifizierten Straßennetzes auf die betroffenen Stadtgebiete anhand von Modellrechnungen evaluiert.

Hierbei wurde zwischen zwei Modellvarianten unterschieden:

  1. Netzschluss im BAB-Dreieck Langenfeld durch Verlängerung der Deponiestraße (Variante 1, minimal) ohne vollständigen Anschluss an die A 3
  2. Ausbau BAB-Dreieck Langenfeld zum Vollkreuz (Variante 2, maximal -alle Verkehrsbeziehungen zwischen A 3 und A 542 sind möglich)

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die o. g. Varianten für die beteiligten Städte unterschiedliche Auswirkungen haben. Einerseits gibt es eine leichte Entlastung an der Auffahrt in Landwehr mit Optionen für Langenfeld, andererseits bringen die Verkehrsverlagerungen für Leichlingen und vor allem für Solingen an Knoten mit der B 229 weitere Verkehrszunahmen, die im bestehenden Netz nicht abgewickelt werden können.

Da alle drei Städte die Bemühungen um eine Verbesserung der Anbindung an den überregionalen Verkehr der A 3 begrüßen und sie mit dem o. g. Ergebnis nicht beenden wollen, sind folgende Punkte, auch wegen der unterschiedlichen Haltungen der einzelnen Kommunen kritisch in den politischen Gremien zu diskutieren.

  • Die Entscheidung für eine o.g. Varianten 1 oder 2
  • Prüfung der Optimierung der L 288 Solingen-Leichlingen (Opladener Straße/Ziegwebersberg)
  • Vertiefte Prüfung einer ergänzenden Anbindung über die Haus Gravener Straße und die Auswirkung der Verkehre aus Langenfeld und Leichlingen.
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