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Illegaler Rückschnitt städtischer Bäume und Sträucher

|   Pressemitteilungen

Für Nachbar*innen öffentlicher Grünanlagen können städtische Bäume und Sträucher schnell zum Ärgernis werden, wenn sie zum Beispiel verhindern, dass Sonne in den eigenen Garten gelangt. Zuletzt hat der städtische Bauhof vermehrt festgestellt, dass Bürgerinnen und Bürger selbst Hand anlegten, wenn sie Bäume oder Sträucher in benachbarten öffentlichen Grünanlagen als störend empfinden. Deshalb möchte die Stadtverwaltung darauf hinweisen, dass ein eigenmächtiger Rückschnitt nicht erlaubt ist und sogar den Straftatbestand einer Sachbeschädigung erfüllt. Denn durch den nicht fachgerechten Schnitt, können die Bäume so nachhaltig geschädigt werden, dass sie ihr charakterliches Aussehen auf Dauer verlieren oder gar absterben. Die Schadensregulierung durch den städtischen Bauhof oder gar die Neuanpflanzung kann mit rund 5.000 Euro zu Buche schlagen.

Außerdem kann auch ein Verstoß nach Bundesnaturschutzgesetz vorliegen, wenn sich beispielsweise Brutstätten oder Nester von Vögeln in den Bäumen und Sträuchern befinden. Dies allein wird mit Geldbußen von bis zu 10.000 Euro geahndet.

Wer der Meinung ist, dass ein städtischer Baum oder Strauch zurückgeschnitten werden muss, kann dies über den Mängelmelder auf der städtischen Homepage melden.

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