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Aus gefällten Bäumen fantasievolle Skulpturen kreiert: 3 Bäume – 3 Künstler – 3 Skulpturen

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Riccarda Menger - Lukas Köver - Berthold Welter haben drei alten Kirschbäumen, die auf der Kirchstraße standen und wegen eines starken Fäulnispilzbefalls vor zwei Jahren gefällt werden mussten, zu einem neuen Dasein verholfen.

Um die erkrankten Bäume nicht dem Schredder zu überlassen, haben die Leichlinger Bildhauerin und Bildhauer aus den abgestorbenen Bäumen fantasievolle Skulpturen erschaffen.

Bauhofleiter Andreas Pöppel stellte der Künstlerin und Künstlern auf dem Bauhof einen Arbeitsplatz zur Verfügung. Die Motorsägen arbeiteten wieder, diesmal jedoch im Sinne der Kunst.

Nun sind die drei Kirschbäume von der Kirchstraße über den Bauhof zur Postwiese umgezogen und können im Rahmen der Straßengalerie, die am Samstag offiziell eröffnet wird, auf der Postwiese bewundert werden.

 

Aussagen zu den einzelnen Skulpturen:

Berthold Welter
„Was konnten wir uns als Kinder noch Geschichten ausdenken, träumen von den unglaublichsten Dingen. Mein Baum soll den Kindern mit seiner von Ana Theißen Alcazar gestalteten Höhle die Möglichkeit zum Geschichtenausdenken geben."

Lukas Köver
hat bei seinem Stamm erst die Stellen entfernt, die vom Fäulnispilz befallen waren. Das übriggebliebene „gesunde“ Material hat er dem Stamm entsprechend bearbeitet…..es war ein Prozess, so wie der Baum auf äußere Einflüsse reagieren musste, reagierte er auf die individuelle Lebensformung.

Riccarda Menger
„Bereits der gestutzte Baum auf der Kirchstraße und später der gefällte Baum auf dem Bauhof gab schon die Form mehrerer Figuren zu erkennen. Diese habe ich lediglich weiter figürlich herausgearbeitet und coloriert in den Farben der 4 Elemente: Feuer, Wasser, Erde, Luft. Entstanden ist eine Gemeinschaft von Menschen, die sich stützen, miteinander verbunden sind und Sicherheit geben, um sich weiterzuentwickeln“.

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