Zum Start der Heizsaison bietet die Blütenstadt Leichlingen gemeinsam mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis erneut den „Ofenführerschein“ an. Aufgrund der hohen Nachfrage nach den Online-Seminaren im vergangenen Herbst und Winter werden jetzt weitere Gutscheine angeboten. Wer schnell ist, kann sich kostenfrei anmelden. Für Leichlingen stehen 120 Ofenführerscheine zur Verfügung.
Angesichts der hohen Energiepreise und des Klimawandels suchen viele Menschen beim Heizen nach Alternativen. Doch auch das Heizen mit erneuerbaren Brennstoffen wie zum Beispiel Holz ist für Klima und Umwelt belastend. Für alle, die ihren Einzelraumofen möglichst klima- und umweltverträglich sowie sparsam betreiben möchten, bietet das Klimaschutzmanagement der Blütenstadt Leichlingen über eine E-Learning-Plattform eine kostenlose digitale Schulung für den Ofenführerschein an. Wer diese absolvieren möchte, muss zunächst unter www.ofenakademie.de/rbk einen Zugangscode anfordern und diesen im Anschluss direkt auf der Webseite eingeben und einlösen. Dieser Schritt ist wichtig, da der Gutschein erst dadurch tatsächlich eingelöst wird!
In dem zweistündigen Online-Kurs erläutern Expert*innen, worauf beim Heizen mit Holz besonders zu achten ist. Es gibt Informationen über die effiziente Brennstoffnutzung, den emissionsarmen Betrieb des Ofens und natürlich auch dazu, was bei Sicherheit, Wartung und Reinigung des Einzelraumofens zu berücksichtigen ist. Das Seminar kann jederzeit begonnen sowie zwischendurch unterbrochen und später fortgesetzt werden. Am Ende gibt es einen kurzen Test. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer*innen den Ofenführerschein, ein personalisiertes Umweltzertifikat.
Die Ofenführerschein-Kampagne im Rheinisch-Bergischen Kreis war ein voller Erfolg. 9 von 10 Kursteilnehmenden geben an, dass sie den Kurs an Familie, Freund*innen und Bekannte weiterempfehlen würden. Der Rheinisch-Bergische Kreis trägt für seine kreisangehörigen Kommunen die Kosten für den Online-Kurs zum Ofenführerschein.
Die Verbrennung von Holz, gerade bei Scheitholz in kleinen Holzfeuerungsanlagen ohne automatische Regelung, läuft nie vollständig ab und es entstehen neben gesundheitsgefährdenden Luftschadstoffen auch klimaschädliches Methan, Lachgas und Ruß. Soll Holz dennoch in Kaminen, sogenannten Kleinfeuerungsanlagen, verbrannt werden, sollte dies möglichst emissionsarm und mit einem möglichst hohen Wirkungsgrad erfolgen. Voraussetzung ist, dass man gut aufbereitetes und getrocknetes Holz aus nachhaltiger regionaler Forstwirtschaft in einer modernen, effizienten und emissionsarmen Feuerstätte verbrennt.
Bild: © sonyachny, stock.adobe.com
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