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Aktuelle Informationen zum Coronavirus vom Rheinisch-Bergischen Kreis

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Pressemitteilung des Rheinisch-Bergischen Kreis

Mit Stand vom 3.7. sind es insgesamt 477 bestätigte Corona-Fälle im Kreisgebiet. Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (230), Burscheid (18), Kürten (23), Leichlingen (42), Odenthal (23), Overath (39), Rösrath (48) und Wermelskirchen (54). Eine grafische Übersicht über die Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis finden Sie hier.

Inzwischen gelten 450 Personen, die an Corona erkrankt waren, als genesen. Die Zahlen verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (212), Burscheid (18), Kürten (23), Leichlingen (40), Odenthal (22), Overath (37), Rösrath (48) und Wermelskirchen (50).

32 Personen befinden sich in Quarantäne. Bergisch Gladbach (12), Burscheid (1), Kürten (0), Leichlingen (15), Odenthal (0), Overath (1), Rösrath (1) und Wermelskirchen (2).

Lagezentrum des Gesundheitsamtes eingerichtet
Das vergangene Wochenende wurde dazu genutzt, einen technischen Systemwechsel zu vollziehen. Das Gesundheitsamt des Kreises arbeitet jetzt datenbankgestützt, wodurch Verfahren optimiert werden können. Darüber hinaus wurde ein Lagezentrum eingerichtet.  Das Lagezentrum ist eine Organisationseinheit innerhalb des Gesundheitsamtes, welche die derzeitige besondere Lage zentral beobachtet, die Informationen bündelt und bewertet sowie die Lagemeldungen an die Fachgremien weitergibt. Im Lagezentrum arbeiten rund 180 Mitarbeitende aus dem Personal der Kreisverwaltung in einem Drei-Schichten-Modell. Es wird  in fünf Teams mit zehn Mitarbeitenden pro Schicht gearbeitet. Eine Arbeitsgruppe informiert Personen, deren Tests positiv ausgefallen sind und erkundigt sich telefonisch täglich nach ihrem Gesundheitszustand. Die Gruppe ermittelt und informiert darüber hinaus weitere Kontaktpersonen und leitet entsprechende Quarantänemaßnahmen ein. Ein weiteres Team informiert Personen, deren Tests negativ ausgefallen sind. Auch bei dieser Personengruppe werden Quarantänemaßnahmen eingeleitet und der Gesundheitszustand telefonisch im Blick behalten. Ein Team wurde gebildet für besondere auch rechtliche Fragestellungen. Ein wichtiger Arbeitsbereich umfasst die zentrale Dateneingabe. Und schließlich bildet das Bürgertelefon ein Team, welches die Fragen zu gesundheitlich-medizinischen Aspekten beantwortet, sowie weitere Informationshotlines wie die Ärztehotline betreut.


Bürgertelefon
Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist unter der Woche von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar. Dieses Serviceangebot hat der Rheinisch-Bergische Kreis nun auch auf das Wochenende ausgeweitet und beatwortet Fragen rund um das Corona-Virus im Zeitraum von 10 bis 16 Uhr.

 

Wer ist Kontaktperson?
Bei Kontaktpersonen wird zwischen drei verschiedenen Graden unterschieden. Eine Kontaktperson ersten Grades stand in direktem physischen Kontakt mit einer möglicherweise infizierten Person. Da der Übertragungsweg des Corona-Virus über Tröpfcheninfektion erfolgt, ist der unmittelbare Kontakt entscheidend. Dazu gehört zum Beispiel ein mindestens 15-minütiger Gesichts-Kontakt, beispielsweise im Rahmen eines Gesprächs. Ein Infektionsrisiko ist hier gegeben.

Die Kontaktperson zweiten Grades stand hingegen in weniger engem Kontakt mit der infizierten Person. Beispielsweise hat sie sich mit der infizierten Person zwar in einem räumlichen Umfeld aufgehalten jedoch hat der Kontakt nicht direkt und über einen Zeitraum hinweg bestanden. Das Infektionsrisiko ist in diesem Fall gering.
Als Kontaktperson dritten Grades wird vom Robert-Koch-Institut medizinisches Personal angesehen, welches adäquate Schutzkleidung getragen hat und einen Kontakt von weniger als zwei Metern geführt hat. Hier geht das Infektionsrisiko gegen Null.

Das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises betrachtet immer den Einzelfall. Dann wird über weitere konkrete Maßnahmen entschieden.

 

Hygienemaßnahmen zum eigenen Schutz beachten
Generell gilt, um sich vor einer Ansteckung zu schützen, die allgemeinen Hygienemaßnahmen zu beachten. Dazu zählen beispielsweise das häufige und ausgiebige Waschen der Hände.
Hygienisches Niesen und Husten ist wichtig, beispielsweise in ein Einweg-Taschentuch und wenn ein solches nicht greifbar ist, in die Armbeuge und danach sich gründlich die Hände zu waschen. Ansammlungen von großen Menschenmassen sollten gemieden werden.

Informationen des Robert-Koch-Institutes mit häufig gestellten Fragen zum Coronavirus hält der Rheinisch-Bergische Kreis auf seiner Internetseite vor.

 

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