Aktuelles zum Thema Corona (Wirtschaft)

Wussten Sie schon..?

Gewerbeflächen und -immobilienbörse der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Um die Sichtbarkeit Ihrer Immobilie zu erhöhen und damit eine schnellere Neubelegung zu generieren, können Sie Ihr Angebot gerne auf der von der  Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft initiierte Gewerbeflächenbörse einstellen.

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2(Coronaschutzverordnung) vom 30. Mai 2020 (CoronaSchVO)

Stand: 28.05.2020

Das Land NRW hat am 27. Mai eine weitere Veränderung der Corona-Verordnung herausgegeben. Diese Verordnung tritt am 30. Mai 2020 in Kraft. Untersagt sind weiterhin der Betrieb von Bars, Clubs und ähnlichen Einrichtungen. Die genauen Regelungen können Sie der Verordnung auf den  Seiten des Landes NRW entnehmen.

In der Kurzzusammenfassung:

1.    Kontaktbeschränkungen und Verhaltensregeln

Die bestehenden Kontaktbeschränkungen werden entsprechend dem Beschluss zwischen Bund und Ländern vom 26. Mai 2020 so weiterentwickelt, dass sich neben den bisher möglichen Konstellationen (Familie oder zwei Hausstände) eine Gruppe von bis zu zehn Personen im öffentlichen Raum treffen darf. Dies gilt unter der Voraussetzung, dass eine Rückverfolgbarkeit der am Treffen beteiligten Personen sichergestellt ist.

Im Übrigen gilt die allgemeine Abstandsregel von 1,5 Metern fort, auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in bestimmten Bereichen.

2.    Kultureinrichtungen

Kinos, Theater, Opern und Konzerthäuser können wieder für Besucher öffnen, wenn sie den Hygiene- und Infektionsschutz sicherstellen. Dies gilt auch für Veranstaltungsbereiche im Freien. Ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept ist notwendig, wenn mehr als ein Viertel der regulären Zuschauerkapazität oder mehr als 100 Personen zuschauen sollen.

3.    Sport

Personengruppen, die sich im Rahmen der Kontaktbeschränkungen treffen dürfen, wird auch der nicht-kontaktfreie Sport im Freien wieder gestattet. In diesem Rahmen sind Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport im Freien unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts wieder zulässig – auch die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen unter Auflagen. Im Übrigen bleibt der Sport-, Trainings- und Wettkampfbetrieb mit unvermeidbarem Körperkontakt weiterhin untersagt. Bahnen-Schwimmbecken, auch in Hallenbädern, können ihren Betrieb wiederaufnehmen.

4.    Ferienangebote

Busreisen sind unter den Bedingungen des Infektionsschutzes wieder möglich. Schüler können ihre Sommerferien wieder mit Tagesausflügen, Ferienfreizeiten, Stadtranderholung und Fernreisen unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften verbringen.

 5.    Messen, Kongresse, Tagungen

Fachmessen, Fachkongresse und -tagungen sind mit Schutzkonzepten wieder zulässig.”

Die neusten Ergänzungen der Hygiene-und Infektionsschutzstandards (Stand: 30.05.2020) für Gastronomie (Innen-und Außengastronomie), Beherbergungsbetriebe , Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Campingplätze, Friseurhandwerk in Friseursalons, Podologische Behandlungen, podologische Fußpflege und Fußpflege,Kosmetikbetriebe, Nagelstudios, Maniküre, Massage/Massagestudios, Fitnessstudios, Hallenschwimmbäder, Freibäder, Naturbäder und ähnliche Einrichtungen, Fahrten in Reisebussen, Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche, Kongresse und Messen sowie Hygienestandards für Musiker und Sänger im Orchester- und Theaterbetrieb (einschließlich Probenbetrieb) können Sie unter folgenden Link nachlesen.

Übersicht der Wirtschaftshilfen im Zuge der Corona-Pandemie

Stand: 27.05.2020

In den vergangenen Wochen wurden umfangreiche Bundeshilfen zur Unterstützung der Wirtschaft durch den Bundestag und den Bundesrat beschlossen und weitere Maßnahmen angekündigt. Die Übersicht bildet den jeweiligen Sachstand ab und führt entsprechende Links zuden zuständigen Bundesministerien und weiteren Institutionenauf.Für aktuelle Informationen zu den einzelnen Programmen sollten tagesaktuell die jeweiligen Webseiten aufgesucht werden.

1.Wirtschaftsstabilisierungsfonds
2. KfW-Sonderprogramm 2020
3. KfW-Schnellkredit
4. Soforthilfe für Solo-Selbstständige und Kleinstbetriebe
5. Bürgschaften
6. Förderung für Beratungskosten von KMU und Freiberuflern
7. Hilfe für kommunale Unternehmen
8. Steuerliche Maßnahmen
9. Kurzarbeitergeld
10. Schutz vor Kündigungen auch für Gewerberaummietverträge
11. Durchführung virtueller Gremiensitzungen
12. Aussetzung der Insolvenzantragspflicht und Einschränkung der Insolvenzanfechtung
13. Zahlungsmoratorium für Kleinstunternehmen und Verbraucher
14. Vereinfachte Vergabe
15. Erleichterungen im Baubereich
16. Hilfen für touristische Unternehmen
17. Hilfen für Künstler und Kreative
18. Unterstützungspaket für Start-ups
19. Maßnahmen der EU
20. Übersicht zu Länderprogrammen

Den entsprechenden Link zu der Auflistung ist folgend hinterlegt.

Soforthilfeprogramm Corona von Bund und Land - Bis zum 31.05.2020 beantragbar

Stand: 27.05.2020

Die Frist zur Beantragung der Soforthilfe läuft am 31.05.2020 aus. Falls Sie noch nicht beantragt haben, nutzen Sie noch schnell diese Chance.

 

Mit dem Soforthilfeprogramm unterstützen Bund und Land in der Corona-Krise kleine und mittlere Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbstständige, Freiberufler und Gründer. Das Soforthilfeprogramm Corona des Bundes sieht für Kleinunternehmen direkte Zuschüsse in Höhe von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro vor. Die Landesregierung stockt das Programm noch einmal auf und unterstützt über die NRW-Soforthilfe 2020 Unternehmen mit zehn bis 50 Beschäftigten mit 25.000 Euro. Nähere Informationen finden Sie auf der offiziellen NRW Soforthilfe - Seite https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020 .

Damit das Geld so schnell wie möglich fließt, können Betroffene elektronische Antragsformulare seit dem 27.03.2020 online auf der Seite https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020 ausfüllen und beantragen. Die Anträge werden auch am Wochenende von den Mitarbeitern der Bezirksregierung bearbeitet.

Hotline des Wirtschaftsministeriums NRW: 0211 61772-555; Täglich, auch am Wochenende 8-18 Uhr

 

Städtische Wirtschaftsförderung – Immer für Sie da, nicht nur bei Corona

Stand: 19.05.2020

In den letzten Wochen hat sich die Tätigkeit der städtischen Wirtschaftsförderung stark verändert. Waren vorher u.a. eher Betriebsbesuche zur persönlichen Vorstellung, Bestandsbetreuung und Netzwerkveranstaltungen auf der Tagesordnung, steht derzeit die verstärkte Kommunikation mit den Einzelhändlern, Freiberuflern und Gewerbetreibenden zur Wissensvermittlung im Fokus. Auf Grund der sich stetig ändernden Regelungen steht die städtische Wirtschaftsförderung telefonisch, per Mail oder persönlich vor Ort für jegliche Fragen bereit und ermittelt in Kooperation mit anderen städtischen Abteilungen und durch Recherche Lösungswege für teils komplexe Fragestellungen. In den letzten acht Wochen stand an manchen Tagen das Telefon nicht mehr still. Um die bestmögliche Betreuung der lokalen Wirtschaft bieten zu können, werden täglich mehrfach die aktuellen Nachrichten und Meldungen der Bundes- und Landesregierung, der Kommune und der Medien auf Basis des anhaltend wechselnden Sachstandes gesichtet und verarbeitet. Die aktuellen Informationen werden im Bereich der Wirtschaftsförderung auf der städtischen Homepage bereitgestellt und an den Mailverteiler der stetig anwachsenden Unternehmensdatenbank, mit Bitte um Rückmeldung bei Bedarf, verschickt. Bei speziellen Fragestellungen, welche des Öfteren auch auf Grund der sich weiterentwickelnden Regelungen vorkommen, wird Rücksprache mit der entsprechenden städtischen Abteilung oder der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Rheinisch-Bergischen Kreises (RBW) gehalten. Zudem erfolgt alle ein bis zwei Wochen der Erfahrungsaustausch mit den Wirtschaftsförderungskollegen aus dem Kreis in einer Videokonferenz. Außerdem wird das Wissen durch spezifische Webinare in den weitgefächerten Themenfeldern der Wirtschaftsförderung erweitert.

In vielen persönlichen Gesprächen im gesamten Stadtgebiet, natürlich unter den gängigen Abstands- und Hygieneregelungen, fängt die Wirtschaftsförderin derzeit das Stimmungsbild der Einzelhändler und Gewerbetreibenden ein. Die Grundstimmung der Händler ist trotz der Einschränkungen und den damit einhergehenden Umsatzeinbußen durchwegs optimistisch, auch wenn vereinzelt die Gesamtsituation und der Ausblick auf die nächsten Monate eher mit gemischten Gefühlen oder gänzlich negativ betrachtet werden. Die größeren Unternehmen der Stadt kämpfen mit teils massiven Auftragseinbrüchen und damit einhergehenden Umsatzrückgängen, verbunden mit partieller Kurzarbeit.

Den von der Landesregierung verordneten Shutdown verbrachten z. B. die Händler sehr unterschiedlich. Während manche erst einmal abwarteten, wie sich die Lage entwickelt und zum Teil eine Verschnaufpause einlegten, starteten viele mit selbstorganisierten Abhol- und Lieferdienstleistungen durch. Einige Händler berichteten, dass sie während der Schließung viel mehr zu tun hatten als vorher. Die Koordinierung der Abhol- und Lieferangebote erfolgt über die „Einkaufen-in-Leichlingen“- Homepage. Weitere Akteure setzen auf den eigenen Onlineshop als zweites Standbein und bauen den Vertrieb ihrer Ware so aus. Auch die von einem Leichlinger Einwohner spontan entwickelte Regioheld-Plattform für einen niederschwelligen Onlineshopaufbau für den Einzelhandel als Instrument zur Aufmerksamkeitssteigerung und Vertriebsmöglichkeit wurde gut angenommen. Die lokale Wirtschaft berichtet sehr positiv über den Rückhalt innerhalb der Bevölkerung. Die Unterstützung des Einzelhandels und der Gastronomie in dieser schwierigen Zeit ist wirklich bemerkenswert. Viele Stamm- und zahlreiche Neukunden ließen sich über unterschiedlichen Kanälen über die Angebote der Händler informieren und zeigten auch durch viel Zuspruch ihre Solidarität.

Seit der Wiederöffnung des Einzelhandels am 20.04.2020 konnte in zahlreichen, persönlichen Gesprächen erörtert werden, wobei die Händler und Gewerbetreibenden Hilfe von Seiten der Wirtschaftsförderung benötigen.

Fragen kamen vor allem über die Auslegung und Umsetzung der gängigen Regelungen auf Grundlage des sich stetig aktualisierenden Coronaschutzverordnungserlasses auf.

Durch die verordnete Schließung verzeichneten die Händler massive Umsatzeinbußen. Auch die Dienstleistungsbetriebe, welche geöffnet haben durften, hatten Auftragseinbrüche, da die Bevölkerung z. B. Handwerker nicht mehr in ihre Räumlichkeiten lassen wollte. Auf Grund dessen wurde abgefragt, ob die NRW-Soforthilfe in Anspruch genommen wurde und wie der Ablauf dabei war. Bei ca. 90% der Befragten erfolgte die Ausstellung des positiven Zuwendungsbescheides innerhalb weniger Tage nach Beantragung. Die Auszahlung ließ im Schnitt zwei Wochen auf sich warten. Vereinzelt verursachten technische Probleme Mehrfachbeantragungen und damit verbunden auch negative Bescheide oder dass die Auszahlung selbst nach mehreren Wochen nicht ausgeführt wurde. Für diese Fälle wurde eine spezielle Emailadresse der Bezirksregierung sowie die Telefonnummern der Beratungshotlines der Industrie- und Handelskammer Köln bzw. der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land zur Verfügung gestellt. Große Unsicherheit herrscht vor allem auch wegen der Konditionen dieser Soforthilfe. Viele Freiberufler und Soloselbstständige erkundigten sich auch in der telefonischen Beratung darüber. Mittlerweile sind die Konditionen insoweit geändert, dass 2.000 € der Soforthilfe für den persönlichen Lebensunterhalt für die Monate April und Mai verwendet werden dürfen.

Die Wirtschaftsförderin klärt auch über die derzeitigen Steuererleichterungen und Stundungsmöglichkeiten auf. Ein positives Signal für die Einzelhändler ist der von der Kommune vor kurzem beschlossene Erlass der Sondernutzungsgebühr für den Außenbereich bis Ende des Jahres. Weiter wurden Tipps im Bereich des Marketings, wie der Optimierung der Innen- und Außendarstellung des Geschäftes, der Positionierung in den sozialen Netzwerken sowie der Betriebs- und Prozessoptimierung gegeben.

In den Gesprächen mit einigen handwerklichen Dienstleistungsbetrieben zeichnet sich derzeit wieder eine stabilere Auftragslage ab. Am Anfang des Shutdowns waren die Kunden eher zurückhaltend. Doch mittlerweile haben die Gewerbebetriebe u.a. aus dem Bereich des Küchenbaus, Sanitärbereiches und Raumausstattung volle Auftragsbücher. Durch den verordneten Rückzug ins Private in den letzten Wochen wollen viele Bürger ihre Wohnungen und Häuser umgestalten oder lang herausgeschobene Renovierungsarbeiten nachholen. Die Betriebe sind optimistisch, dass die Auftragslage weiterhin gut bleibt.

Ein Großteil der lokalen Wirtschaft verspürt starke Umsatzeinbußen von über 30 bis 50 Prozent im Vergleich zu den Vormonaten bzw. im Vorjahr. Viele lehnen derzeit die Aufnahme von Kreditleistungen ab, da sie darin die Verschiebung einer Verschuldung auf einen späteren Zeitpunkt sehen, welche sie aus heutiger Sicht in der aktuellen Situation schwerer bewältigen können. Da die nächsten Monate auf Grund der nicht voraussehbaren Entwicklungen der Virus-Restriktionen unplanbar sind, setzen sich einige Betriebe und Händler eine Frist bis Ende des Jahres, ob sie so wie bisher weitermachen können. Andere nutzen die Zeit zur Effektivierung ihrer Arbeitsprozesse und Reduzierung ihrer Fixkosten.

Einige Unternehmen und Betriebe schickten ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit und hoffen auf den Erhalt der Arbeitsplätze durch Besserung der Auftragslage.

Trotz der schwierigen Lage wagen einige Einzelhändler den Neuanfang und starteten in den letzten Wochen ihr Geschäft bzw. planen aktuell die Eröffnung. Dabei steht die städtische Wirtschaftsförderung als Ansprechpartner und Behördenlotse zur effektiven Unterstützung zur Seite.
 

Die am meisten derzeit nachgefragten Themenkomplexe sind nach Einschätzung der Wirtschaftsförderung die Bereiche Finanzierung & Förderprogramme, Marketing & Kommunikation, Existenzsicherung und Organisation. Die Unterstützung von Seiten der städtischen Wirtschaftsförderung erfolgt dabei u.a. in der persönlichen Beratung, der Bereitstellung von aktuellen Informationen auf der städtischen Homepage und dem Versand von Informationsmails, der Kontaktvermittlung zu anderen Abteilungen oder den weiterführenden Institutionen.

Aussetzung der Sondernutzungsgebühren bis Ende des Jahres

Stand: 18.05.2020

Am vergangenen Mittwoch wurde entschieden, dass die Gastronomie sowie die Einzelhändler*innen bis Ende 2020 in Leichlingen keine Sondernutzungsgebühren zahlen müssen. Politik und Verwaltung wollen die kleinen in Leichlingen ansässigen Betriebe, die über mehrere Wochen erhebliche bzw. vollständige Umsatzausfälle hatten, mit Hilfe der Gebührenbefreiung unterstützen. Die gebührenfreien Sondernutzungen für öffentliche Flächen werden als wirtschaftsankurbelnde Maßnahme in der aktuellen Situation betrachtet, die letztendlich allen Bürger*innen zu Gute kommen soll.

Fragen und Antworten zu Corona auf der Seite der Landesregierung

Hier der Link zu einer umfangreichen Sammlung von Fragen und Antworten in diversen Bereichen, wie bspw. der Festlegung, welche speziellen Dienstleistungen geöffnet haben dürfen.

https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus

Landesregierung weitet Investitionen in die NRW-Soforthilfe aus

Stand: 12.05.2020

Damit die NRW-Soforthilfe 2020 allen Kleinunternehmen in der Corona-Krise die erhoffte Unterstützung bringt, hat die Landesregierung eine schnelle, faire Vertrauensschutzlösung entwickelt. Denn nach dem Willen der Bundesregierung darf die Soforthilfe nur für laufende betriebliche Sach- und Finanzaufwendungen verwendet werden und nicht für den Lebensunterhalt. Damit Solo-Selbstständigen, die im März und April keinen Antrag auf Grundsicherung gestellt haben, daraus kein Nachteil entsteht, gewährt die Landesregierung ihnen für diese Monate einen indirekten Zuschuss von insgesamt 2000 Euro.

Die Regelungen im Überblick:

  • Alle Solo-Selbstständigen sind verpflichtet, am Ende des dreimonatigen Bewilligungszeitraums eine Erklärung abzugeben. Darin legen sie dar, ob sie die NRW-Soforthilfe vollständig zur Deckung des Corona-bedingt entstandenen Liquiditätsengpasses benötigt haben. Andernfalls müssen sie zu viel erhaltene Hilfe zurückzahlen. Die nun getroffene Regelung sieht vor, dass sie bei diesem Nachweis 2.000 Euro für den Lebensunterhalt ansetzen können.
  • Voraussetzung ist, dass die Antragsteller weder im März noch im April ALG II beantragt haben. Nicht gewährt wird dieser indirekte Zuschuss des Landes auch, wenn sie bereits eine Unterstützung aus dem Sofortprogramm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft für Künstlerinnen und Künstler erhalten haben.
Darf ich die Soforthilfe auch für meine Lebenshaltungskosten einsetzen oder einen (fiktiven) Unternehmerlohn ansetzen?

Solo-Selbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften dürfen einmalig einen pauschalen Betrag 11 für die Monate März und April von insgesamt 2.000 Euro für Lebenshaltungskosten oder einen (fiktiven) Unternehmerlohn ansetzen.
Voraussetzungen:
 - (erstmalige) Antragstellung im März oder April.
 - keine Beantragung von ALG II (Grundsicherung) für März oder April.
 - keine Beantragung des Sofortprogramms für Künstlerinnen und Künstler.

Abrechnungsmodus: Einstellung eines Betrages von einmalig insgesamt 2.000 Euro bei der Berechnung des Liquiditätsengpasses im Verwendungsnachweis. Dazu erhalten alle Zuschussempfänger ein Schreiben mit einem entsprechenden Vordruck sowie einer Ausfüllanleitung

Lockerungen: Das müssen Sie wissen! DEHOGA informiert

Stand: 11.05.2020

Auf der Seite der DEHOGA erhalten Sie eine gute Zusammenfassung der aktuellen Regelungen für die Gastronomie sowie verschiedene Checklisten zur Erstellung eines betrieblichen Hygienekonzeptes. Auch die Vorlage einer Kontaktdatenerfassung mit Einverständniserklärung zur Datenerhebung finden Sie dort.

Finanzverwaltung unterstützt die von der Krise betroffenen Unternehmen bereits mit einer Reihe von steuerlichen Maßnahmen

Stand: 27.04.2020

Bund und Länder haben sich auf weitere Entlastungsmaßnahmen für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen geeinigt. Unter anderem auf Initiative von Nordrhein-Westfalen wurde ein vereinfachtes Verfahren für einen vorgezogenen Verlustrücktrag beschlossen. Mit dieser Maßnahme soll die Unternehmensliquidität gerade für kleinere und mittelständische Unternehmen und Selbständige im Handel, in der Kultur oder im Gastronomiebereich kurzfristig verbessert werden.

Vorübergehend können absehbare rücktragsfähige Verluste des Jahres 2020 bereits jetzt in pauschalierter Form steuerlich berücksichtigt werden. Die bisher für Vorauszahlungszwecke für das Jahr 2019 angesetzten Einkünfte werden auf Antrag pauschal um 15 Prozent gemindert, sofern aus den jeweiligen Einkunftsquellen aufgrund der Corona-Pandemie mit laufenden Verlusten zu rechnen ist. Die bereits geleisteten Vorauszahlungen für 2019 werden auf dieser Basis neu berechnet, herabgesetzt und die entsprechenden Differenzbeträge nach einer Verrechnung mit etwaigen Steuerrückständen kurzfristig erstattet.

Die Details dazu entnehmen Sie bitte der Website des Bundesfinanzminsteriums.


Weitere Maßnahmen, welche auf Antrag bei Ihrem zuständigen Finanzamt bzw. Kommune möglich sind:

  • zinslose Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer)
  • Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer)
  • Erstattung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlungen
  • Fristverlängerungen zur Abgabe der Jahressteuererklärung
  • Fristverlängerungen für die Nachreichung von angeforderten Unterlagen und Belegen sowie
  • Antrag auf Erlass festgesetzter Verspätungszuschläge bei (rückwirkender) Fristverlängerung

Maskenpflicht ab dem 27.04.2020

Bitte beachten Sie bei der seit heute geltenden Maskenpflicht, dass diese Regelung für weite Bereiche des öffentlichen Lebens gilt.

Getragen werden müssen die Masken im öffentlichen Personennahverkehr, an Haltestellen, in Bahnhöfen und im Taxi, beim Einkauf im Einzelhandel sowie Ausstellungsräumen und bei der Erbringung und Einholung von Dienstleistungen - also auch in Apotheken, Arztpraxen, Tankstellen und auch Wochenmärkten sowie bei der Abholung von Speisen und Getränken. Desweiteren bei Handwerks- und Dienstleistungen, wenn der Abstand zum Kunden von 1,5m nicht eingehalten werden kann.

Für Beschäftigte kann eine Abtrennung durch Plexiglas die Maskenpflicht ersetzen.

Die Tragepflicht gilt für Kinder ab sechs Jahren.

Liquiditätsaufrechterhaltungsmöglichkeiten für kleine, mittlere und große Unternehmen in Zeiten der Corona-Krise

Stand: 09.04.2020

Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus kommt es derzeit zu Einschränkungen im öffentlichen Leben. Auch die Auswirkungen auf die lokalen Unternehmen, Gewerbebetriebe und den Einzelhandel sind enorm. Die Stadt Leichlingen möchte Ihnen einige Hinweise und Tipps an die Hand geben, um Sie und Ihre Mitarbeiter bestmöglich durch diese schwierige Zeit zu begleiten.
 

Flexible Sofortmaßnahmen
 

Soforthilfe 2020 NRW und Bund

Besondere Unterstützungsmaßnahmen gelten für kleine Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe, die durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind. Sie verfügen in der Regel kaum über Sicherheiten oder weitere Einnahmen. Diesen Unternehmen soll schnell und unbürokratisch geholfen werden. Zur Sicherstellung ihrer Liquidität erhalten sie eine Einmalzahlung für drei Monate – je nach Betriebsgröße in Höhe von

  • bis zu 9.000 Euro (bis zu fünf Beschäftigte/Vollzeitäquivalente)
  • bis zu 15.000 Euro (bis zu zehn Beschäftigte/Vollzeitäquivalente)
  • bis zu 50.000 Euro (bis zu fünfzig Beschäftigte/Vollzeitäquivalente).

Damit sollen insbesondere die wirtschaftlichen Existenz der Antragsteller gesichert und akute Liquiditätsengpässe wegen laufender Betriebskosten überbrückt werden, zum Beispiel Mieten und Pachten, Kredite für Betriebsräume oder Leasingraten. Die Einmalzahlungen müssen nicht zurückgezahlt werden. Sofern der Vermieter die Miete um mindestens 20 Prozent reduziert, kann der ggf. nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für zwei weitere Monate eingesetzt werden. Die Soforthilfen haben ein Volumen von 50 Milliarden Euro und gelten auch für Landwirte und Betriebe mit landwirtschaftlicher Produktion mit bis zu 10 Beschäftigten.

Die Beantragung erfolgt mittles Onlineformular unter https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020 .
Die Antragsfrist endet am 31.05.2020. Weitere Informationen dazu finden Sie auf obig genannter Seite.


Bitte achten Sie darauf, dass Sie nur den offiziellen Link der Landesregierung https://soforthilfe-corona.nrw.de nutzen, da es mittlerweile vermehrt zur Verbreitung von falschen Links kommt. Aktuell haben die Bezirksregierungen die Auszahlungen vorläufig gestoppt.


Kurzarbeitergeld

Das Kurzarbeitergeld wird flexibler. Die Kurzarbeiterregelung wurde zielgerichtet angepasst.

Unternehmen können es künftig unter erleichterten Zugangsvoraussetzungen erhalten:

  • Absenkung des Quorums der von Arbeitsausfall betroffenen Beschäftigten im Betrieb auf bis zu 10 Prozent
  • Teilweiser oder vollständiger Verzicht auf Aufbau negativer Arbeitszeitsalden
  • Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer
  • Vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit (BA)

Weitere Informationen und die passenden Onlineanträge finden Sie hier.


Steuerliche Liquiditätshilfe für Unternehmen

Die Stadt Leichlingen bietet den örtlich ansässigen Gewerbebetrieben bzw. gewerbesteuerpflichtigen Unternehmen an, aufgrund der evtl. bereits bestehenden und auch der individuell zu erwartenden Zahlungsschwierigkeiten in Folge der Corona-Virus-Pandemie, Erleichterungen hinsichtlich Erfüllung der gewerblichen Steuerpflichten in Anspruch nehmen zu können.

Aufgrund der teilweise branchenbedingt sehr unterschiedlichen Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie auf alle innerhalb der Stadt Leichlingen ansässigen bzw. hier steuerpflichtigen Gewerbebetriebe erfolgen Erleichterungen von der Steuerzahlungspflicht auf individuellen Antrag zur Absenkung der Gewerbesteuervorauszahlungen für 2020. Dem Antrag sollte nachvollziehbar zu entnehmen sein, warum eine Senkung der Vorauszahlungen erforderlich ist.

Sofern es sich bei der individuellen, gewerblichen Situation um eine komplexere Steuersachverhaltsthematik handelt, empfiehlt die Stadt Leichlingen, direkt eine Änderung des Grundlagenbescheides beim zuständigen Finanzamt zu erwirken.

Sofern es in einer anderen von der Stadt Leichlingen erhobenen Abgabenart (z.B. Grundsteuer, Vergnügungssteuer, etc.) zu Zahlungsschwierigkeiten aufgrund der Corona-Virus-Pandemie kommen sollte, besteht die Möglichkeit, einen entsprechenden Antrag auf Stundung der Abgabenzahlung, ebenfalls inklusive nachvollziehbarer Begründung, zu stellen.

Bei weiteren Fragen wenden sich Gewerbetreibende bitte frühzeitig an das Amt für Finanzmanagement/Kämmerei, Abteilung Steuern & Abgaben:

Telefon: 02175-992-149 bzw. 992-148
E-Mail: steueramt(at)leichlingen.de

In Vollstreckungsangelegenheiten, die aufgrund zusätzlich bedingter Zahlungsschwierigkeiten im Zusammenhang mit der Corona-Virus-Pandemie ausgesetzt werden sollen, wenden sich Betroffene bitte an die Vollstreckungsabteilung der Stadt Leichlingen:

Telefon: 02175-992-194 bzw. 992-195 bzw. 992-144
E-Mail: vollstreckung(at)leichlingen.de


Für die vom Finanzamt erhobenen Steuern (z.B. Einkommens-, Körperschafts-, Umsatz-, Grunderwerbs-, Erbschaftssteuer) wenden sich Betroffene bitte unmittelbar an das dafür zuständige Finanzamt.
 

Entschädigung für Personalkosten bei von Quarantäne betroffenen Beschäftigten

Sollte wegen des Corona-Virus ein Tätigkeitsverbot (z.B. Quarantäne) ausgesprochen werden, kann eine Entschädigung beantragt werden. Zuständig in Nordrhein-Westfalen sind der Landschaftsverband Rheinland (Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf) und der Landschaftsverband Westfalen Lippe (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster). Insbesondere auf der Seite des Landschaftsverbandes Rheinland finden Sie umfangreiche Informationen zu Tätigkeitsverbot und Entschädigung.

Auch Selbstständige haben Anspruch auf die Entschädigung bei Quarantäne oder Tätigkeitsverbot, wenn es sich um Anordnung einer zuständigen Behörde (Gesundheitsamt oder Ordnungsamt) handelt.

Mehr erfahren Sie unter Landschaftsverband Rheinland .

Kontakt zum Landschaftsverband Rheinland: LVR-Servicenummer: 0221 809-5444

Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung

Um die Menschen davor zu bewahren, in eine existenzielle Notlage zu geraten, wurde der Zugang zur Grundsicherung vereinfacht. Wer zwischen dem 1. März und dem 30. Juni 2020 einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung stellt und erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, darf Erspartes behalten. Für die Dauer von 6 Monaten werden folgende Leistungen schnell und unbürokratisch gewährt:

  • Die Vermögensprüfung wird wesentlich vereinfacht
  • Aufwendungen für Unterkunft und Heizung werden in tatsächlicher Höhe anerkannt (für den Zeitraum ab Antragsstellung). Damit ist der Verbleib in der Wohnung erst einmal gesichert.
  • Die Selbständigkeit muss wie bisher beim Bezug von Leistungen nicht aufgegeben werden.
  • Um den Kinderzuschlag zu erhalten, werden nicht mehr Einkommensnachweise der letzten sechs Monate vor Antragstellung herangezogen, sondern der Nachweis des aktuellen Einkommens im letzten Monat vor Antragstellung. Damit erhalten auch diejenigen den Kinderzuschlag, die einen plötzlichen Einkommensverlust erlitten haben.

Mehr Informationen auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Finanzielle Unterstützung für Unternehmen
 

Finanzhilfen – Fördermittel für den kurzfristigen Liquiditätsbedarf:
Zur Deckung von kurzfristigem Liquiditätsbedarf stehen mittelständischen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe erweiterte Förderinstrumente zur Verfügung.
 

KfW-Schnellkredit

Ziel des KfW-Schnellkredits 2020 ist es, mittelständische Unternehmen durch KfW-Darlehen in Höhe von 3 Monatsumsätzen pro Unternehmen bis zu einem Höchstbetrag von 800.000 Euro und mit 100 Prozent Haftungsfreistellung mit einer raschen Liquiditätshilfe zu unterstützen. Ziel ist eine schnelle Kreditvergabe. Deshalb stellt die KfW den Finanzierungspartner (Hausbank) zu 100 Prozent von der Haftung frei.

Der KfW-Schnellkredit ergänzt das KfW-Sonderprogramm 2020 und die bestehende Soforthilfe für Unternehmen bis 10 Beschäftigte. Die KfW-Schnellkredite für den Mittelstand umfassen im Kern folgende Maßnahmen:

  • Der KfW-Schnellkredit 2020 steht allen Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten offen, die mindestens seit 1. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sind.
  • Das Kreditvolumen pro Unternehmen beträgt bis zu 3 Monatsumsätzen des Jahres 2019, maximal 500.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50 Beschäftigten und maximal 800.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Beschäftigten.
  • Das Unternehmen darf zum 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein und muss zu diesem Zeitpunkt geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweisen.
  • Der Zinssatz des KfW-Schnellkredits liegt aktuell bei 3 Prozent mit Laufzeit 10 Jahre.
  • Die Mittel können für Betriebsmittel und auch für Investitionen herangezogen werden.
  • Die Bank erhält eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100 Prozent durch die KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes.
  • Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden.

Der KfW-Schnellkredit kann nach Genehmigung durch die EU-Kommission starten.


KfW-Sonderprogramm 2020 - ERP-Gründerkredit Universell

Für kleine Unternehmen, die noch keine 5 Jahre bestehen:

  • KfW-und ERP-Kredite sind über Banken und Sparkassen bei der KfW zu beantragen. Informationen dazu gibt es auf der Webseite der KfW und bei allen Banken und Sparkassen.
  • Die Hotline der KfW für gewerbliche Kredite lautet: 0800 539 9001
  • KfW-Corona-Hilfe für Anschaffungen und laufende Kosten
  • Reduzierter Zinssatz von 1,00 bis 2,12 % p.a.  (Den Zinssatz legt Ihre Hausbank für Sie fest)
  • Kleinere und große Kreditbeträge – bis zu 1 Mrd. Euro
  • Bis zu 5 Jahre Zeit für die Rückzahlung, im 1. Jahr keine Tilgung
  • Bis zu 90 % des Bankenrisikos übernimmt die KfW

KfW-Sonderprogramm - KfW-Unternehmerkredit

Für Unternehmen, die seit mehr als 5 Jahren am Markt bestehen:

KfW-Unternehmerkredit

  • KfW-Corona-Hilfe für Anschaffungen und laufende Kosten
  • Reduzierter Zinssatz von 1,00 bis 2,12 % p.a.  (Zinssatz legt Hausbank fest)
  • Kleinere und große Kreditbeträge – bis zu 1 Mrd. Euro
  • Bis zu 5 Jahre Zeit für die Rückzahlung, im 1. Jahr keine Tilgung
  • Bis zu 90 % des Bankenrisikos übernimmt die KfW
     

Hilfen des Landes NRW

Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen stehen den Unternehmen in Nordrhein-Westfalen verschiedene öffentliche Finanzierungsangebote zur Verfügung.

 

Angebot der NRW.Bank

Auch das Land Nordrhein-Westfalen und die landeseigene NRW.Bank informieren über Fördermöglichkeiten. Unternehmen in NRW, die wirtschaftlich vom Corona-Virus betroffen sind, steht die NRW.Bank zur Seite. Das Service-Center der NRW.BANK berät Sie unter 0211-91741 4800 kostenlos zu den passenden Förderprogrammen z. B. bei Produktionsengpässen oder Lieferschwierigkeiten.

 

Bürgschaftsbank NRW

Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen können durch die Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. Euro) und das Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. Euro, auch Großunternehmen) besichert werden. Auf den jeweiligen Internetseiten finden Sie weiterführende Informationen sowie Ansprechpartner.

Die Bürgschaftsbank ermöglicht eine 72-Stunden-Expressbürgschaft.

Eine kostenlose Anfrage für ein Finanzierungsvorhaben kann online über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken gestellt werden.

 

Mikromezzaninfond Deutschland

Weiterhin bietet das Wirtschaftsministeriums NRW betroffenen Unternehmen zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen aufgrund des Coronavirus u.a. den „Mikromezzaninfonds Deutschland“ an. Dieser kann ohne Einschaltung der Hausbank und ohne Sicherheiten stille Beteiligungen eingehen (max. 75.000 €). Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier.



Hilfe der Industrie- und Handelskammer NRW

Auf der Seite der IHK NRW finden Sie weiterführende Informationen und Hilfsangebote der IHKs in NRW zum Coronavirus.


Hausbank

Genauso kann eine Kontaktaufnahme durch die Hausbank erfolgen. Wichtig für die schnelle und erfolgreiche Beurteilung von Anfragen für die Begleitung einer Überbrückungsfinanzierung ist die Vorlage eines plausiblen Liquiditätsplans, aus welchem der erforderliche Kapitalbedarf hervorgeht.


Fördermitteldatenbank

Die Förderdatenbank des Bundes bietet einen Überblick über Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union: Nutzen Sie die Suchfunktion und durchforsten Sie das aktuelle Förderangebot – passgenau für Ihr Vorhaben. Welche Förderprogramme gibt es, um Unternehmen in Deutschland im Bedarfsfall zu unterstützen? Das aktuelle Förderangebot im Überblick.

Wussten Sie schon?

Auch Selbstständige haben Anspruch auf die Entschädigung bei Quarantäne oder Tätigkeitsverbot, wenn es sich um Anordnung einer zuständigen Behörde (Gesundheitsamt oder Ordnungsamt) handelt.

Mehr erfahren Sie unter https://www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/taetigkeitsverbot/taetigkeitsverbot.jsp#section-2628646 .

Übersicht der wichtigsten Ansprechpartner

Hier informieren wir Sie über die wichtigsten Ansprechpartner der jeweiligen Kammern, Verbände und sonstigen Institutionen.


Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Friedrich-Ebert-Straße 75
51429 Bergisch Gladbach

Telefon: 02204 9763-0
Telefax: 02204 9763-99

Homepage:www.rbw.de
https://www.rbw.de/corona-hilfen.aspx
Mail: info(at)rbw.de
https://www.facebook.com/RBWGmbH/


Industrie- und Handelskammer Köln

Die IHK Köln hat für betroffene Mitgliedsunternehmen Hotlines zu verschiedenen Themen eingerichtet:

Thema Liquiditäts- und Soforthilfen:
Telefon: 0221 - 1640 4444
Mail: service(at)koeln.ihk.de

Thema Kurzarbeit:
Telefon: 0221 - 1640 3333
Mail: kug-beratung(at)koeln.ihk.de

alle weiteren Corona-Aspekte:
Telefon: 0221 - 1640 1300

Weiteres auf https://www.ihk-koeln.de/coronavirus


Kreishandwerkerschaft Bergisches Land
Altenberger-Dom-Straße 200
51467 Bergisch Gladbach

Homepage: www.handwerk-direkt.de
Mail: info(at)handwerk-direkt.de

Telefon: 0 22 02 - 93 59 - 0
Telefax: 0 22 02 - 93 59 - 479

Zahlungserleichterungen von Abgabepflichtigen aufgrund der Corona-Virus-Pandemie

Die Stadt Leichlingen bietet den örtlich ansässigen Gewerbebetrieben bzw. gewerbesteuerpflichtigen Unternehmen an, aufgrund der evtl. bereits bestehenden und auch der individuell zu erwartenden Zahlungsschwierigkeiten in Folge der Corona-Virus-Pandemie, Erleichterungen hinsichtlich Erfüllung der gewerblichen Steuerpflichten in Anspruch nehmen zu können.

Aufgrund der teilweise branchenbedingt sehr unterschiedlichen Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie auf alle innerhalb der Stadt Leichlingen ansässigen bzw. hier steuerpflichtigen Gewerbebetriebe erfolgen Erleichterungen von der Steuerzahlungspflicht auf individuellen Antrag zur Absenkung der Gewerbesteuervorauszahlungen für 2020. Dem Antrag sollte nachvollziehbar zu entnehmen sein, warum eine Senkung der Vorauszahlungen erforderlich ist.

Sofern es sich bei der individuellen, gewerblichen Situation um eine komplexere Steuersachverhaltsthematik handelt, empfiehlt die Stadt Leichlingen, direkt eine Änderung des Grundlagenbescheides beim zuständigen Finanzamt zu erwirken.

Sofern es in einer anderen von der Stadt Leichlingen erhobenen Abgabenart (z.B. Grundsteuer, Vergnügungssteuer, etc.) zu Zahlungsschwierigkeiten aufgrund der Corona-Virus-Pandemie kommen sollte, besteht die Möglichkeit, einen entsprechenden Antrag auf Stundung der Abgabenzahlung, ebenfalls inklusive nachvollziehbarer Begründung, zu stellen.

Bei weiteren Fragen wenden sich Gewerbetreibende bitte frühzeitig an das Amt für Finanzmanagement/Kämmerei, Abteilung Steuern & Abgaben:

Telefon: 02175-992-149 bzw. 992-148
E-Mail: steueramt(at)leichlingen.de

In Vollstreckungsangelegenheiten, die aufgrund zusätzlich bedingter Zahlungsschwierigkeiten im Zusammenhang mit der Corona-Virus-Pandemie ausgesetzt werden sollen, wenden sich Betroffene bitte an die Vollstreckungsabteilung der Stadt Leichlingen:

Telefon: 02175-992-194 bzw. 992-195 bzw. 992-144
E-Mail: vollstreckung(at)leichlingen.de


Für die vom Finanzamt erhobenen Steuern (z.B. Einkommens-, Körperschafts-, Umsatz-, Grunderwerbs-, Erbschaftssteuer) wenden sich Betroffene bitte unmittelbar an das dafür zuständige Finanzamt.

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