Städte-Kooperation im Bereich der Vollstreckung

Gemeinsam sind wir stark! Unter diesem Motto setzen die Bürgermeister der Nachbarstädte Leichlingen und Burscheid, Ernst Müller und Stefan Caplan, jetzt auf eine enge Zusammenarbeit bei den Aufgaben der städtischen Vollstreckungsbehörde.
Damit möchten sie nicht nur Kosten sparen, sondern auch den personellen Einsatz optimieren. Am 2. Februar unterzeichneten die Bürgermeister und Kämmerer der beiden Städte den öffentlich-rechtlichen Kooperationsvertrag für die interkommunale Zusammenarbeit im kleinen Sitzungssaal des Leichlinger Rathauses.
Bis Ende des vergangenen Jahres hatte die Stadt Burscheid für die Vollstreckung ihren eigenen Vollziehungsbeamten im Außendienst und weitere Stellenanteile im Innendienst eingesetzt. Ab sofort werden die Vollstreckungsaufgaben für Burscheid bei der Stadt Leichlingen (als Dienstort) wahrgenommen. Dafür ordnet die Stadt Burscheid ihre Vollziehungsdienstkraft nach Leichlingen ab. Im Interesse der Bürgernähe – so sieht es die Vereinbarung vor - werden jedoch auch in Burscheid Kundendienstzeiten eingerichtet.
Die beiden Bürgermeister, Ernst Müller und Stefan Caplan, sind sich sicher, dass mit der Zusammenlegung der Aufgaben Synergieeffekte und damit Einsparungen möglich sind: „Nachdem die Basis für die kommunale Zusammenarbeit gelegt ist, erreichen wir durch den effizienteren Organisationsaufbau der Vollstreckungsbehörde arbeitstechnische und finanzielle Vorteile, womit letztlich Steuergelder in beiden Kommunen eingespart werden“.
Kanalsanierung Kirchstraße

Der Städtische Abwasserbetrieb beginnt ab 4. April mit den Kanalsanierungsarbeiten in der Kirchstraße. Gründe dieser Sanierungsmaßnahme sind hydraulische und bauliche Mängel des aus dem Mitte des vorigen Jahrhunderts stammenden Abwassersammlers. Die Dauer der Kanalsanierung beträgt ca. 20 Monate und wird voraussichtlich im Herbst 2012 beendet sein. Die Sanierungsarbeiten, deren Kosten bei ca. zwei Millionen Euro liegen, werden über die Gebühren finanziert. Kanalanschlussbeiträge von den Anwohnern werden also nicht erhoben.
Die Arbeiten beginnen im unteren Bereich der Kichstraße auf Höhe der Gartenstraße. Hier wird zuerst die Verkehrsführung durch Rückbau der Mittelinsel und des Bürgersteiges so umgestaltet, dass während der Baumaßnahmen eine Zufahrt in die Gartenstraße gewährleistet ist. Die Kanalbaumaßnahmen beginnen mit dem Anschluss an ein bereits vorhandenes Bauwerk in der Kirchstraße. Die Baustelle wandert im Laufe der Baumaßnahme bergauf bis zur ersten Linkskurve „oben auf dem Berg“, an der der Weg in den Wald führt. Auch hier, in diesem Weg, wird der Kanal erneuert. Die gesamte Länge der verlegten Kanalrohre beträgt ca. einen Kilometer. Im Bereich der Baugrube erfolgt eine Vollsperrung der Straße, die Zufahrt ist bis zur Baugrube frei. Der Verkehr wird über die Nebenstraßen (Lingemannstraße oder Im Dorffeld) in einer Einbahnstraßenregelung zur Montanusstraße umgeleitet.
Der untere Bereich ist in drei Bauabschnitte unterteilt:
1. Bauabschnitt (Gartenstraße - Am Stadtpark):
Die Zufahrt in die Straße „Am Stadtpark“ ist voraussichtlich für die Dauer dieses Abschnittes nur von oben kommend offen. Die provisorischen Bushaltestellen an der Neukirchener Straße in Höhe der Kreissparkasse werden für die Dauer dieses Bauabschnittes beibehalten. Die voraussichtliche Dauer dieses Abschnittes beträgt 4 bis 6 Wochen.
2. Bauabschnitt (Am Stadtpark - Lingemannstraße):
Die Zufahrten zur Gartenstraße und in die Straße Am Stadtpark werden vom Kreisel kommend voraussichtlich frei sein, die Baustelle bewegt sich in diesem Bereich zwischen 8 bis 10 Wochen aufwärts.
3. Bauabschnitt (Lingemannstraße - Im Dorffeld):
Die erwartete Dauer dieses Abschnittes beträgt 12 bis 14 Wochen, so dass der Schulbetrieb vermutlich im Bereich der Sommerferien von der Kanalbaumaßnahme nicht betroffen sein wird. Ist die Straße Am Dorffeld erreicht, kann eine Umleitung von oben kommend über die Montanusstraße nicht mehr gewährleistet werden, so dass der Verkehr dann großräumig über die K 10 abgeleitet wird. Über die Baumaßnahme in diesem weiteren Bereich werden wir informieren, wenn wir gesicherte Aussagen hierzu treffen können.
Bewirtschaftete Parkplätze werden in den Straßen Märzgässchen und Lingemannstraße zur Verfügung gestellt, des Weiteren ist beabsichtigt, im Bereich der Turnhalle der Schule Kirchstraße einen Parkplatz für Anwohner / Angestellte zu errichten. Der Parkplatz am Alten Stadtpark kann analog zur Baumaßnahme am Alten Stadtpark weiter genutzt werden.
Für weitere Fragen steht Werner Alex vom Städtischen Abwasserbetrieb, Telefon 02175 / 89 00 - 16 werner.alex@abwasserbetrieb-leichlingen.de zur Verfügung.
Integrales Konzept: Umsetzung der Dichtheitsprüfung privater Abwasserleitungen Parallel zur Baumaßnahme werden die privaten Hausanschlussleitungen von den Eigentümern saniert werden müssen. Durch eine entsprechende Satzung wurde geregelt, dass die Dichtheitsnachweise bis zum 31.12.2012 beigebracht werden müssen. Es hat in diesem Bereich ein Kooperationsangebot des Abwasserbetriebes an die Eigentümer zur Filmung der privaten Leitungen gegeben. Ziel ist es, sämtliche Abwasserleitungen, die öffentlichen und die privaten, zum 31.12.2012 wenn nötig saniert und somit dicht zu haben.
Im Rahmen der Kanalbauarbeiten werden auf der „Lingemannstraße“ und „Im Dorffeld“ Einbahnstraßen eingerichtet. Dies wiederum hat Auswirkungen auf die Abfallentsorgung.
Da das Entsorgungsfahrzeug der Firma AVEA wegen der hohen Verkehrsbelastung die Einbahnstraßen nur in Fahrtrichtung befahren kann, müssen alle Anwohner der beiden Straßenzüge während der Zeit der Einbahnstraßenregelung ihre Abfallbehälter jeweils in Fahrtrichtung auf der rechten Straßeseite bereitstellen (Lingemannstr. gerade Hausnummern, Im Dorffeld ungerade Hausnummern). Die betroffenen Anwohner sind bereits per Schreiben von der Stadt auf diese vorübergehende Änderung der Müllentsorgung informiert worden. Weitere Informationen gibt Michael Spindelmann in der Kämmerei, Telefon 02175/992 149.
Eindrücke zur neuen Innenstadtgestaltung

- Lageplan

- Foto: Prof. Huth (Copyright)

- Foto: Prof. Fritschi (Copyright)

- Foto: Prof. Fritschi (Copyright)

- Foto: Prof. Huth (Copyright)

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- Foto: Prof. Huth (Copyright)

- Foto: Prof. Huth (Copyright)
Großer Andrang bei der Bürgerversammlung

Rund 400 interessierte Bürger waren der Einladung der Stadt Leichlingen in die Aula des Gymnasiums am Hammer gefolgt, um sich über den aktuellen Sachstand der Innenstadtentwicklung zu informieren und anschließend über Pro und Contra der geplanten Vorhaben zu diskutieren.
Hintergrund der Bürgerveranstaltung ist ein wesentlicher Baustein der geplanten Innenstadtentwicklung der Stadt Leichlingen im Rahmen des Projektes „WupperWandel“, der in der Stadt kontroverse Debatten ausgelöst hat. Demnach soll auf der Fläche des neuen Stadtparks ein hochwertiger Einzelhandels-Vollsortimenter mitsamt weiterer Einzelhandelsflächen und Wohnungen angesiedelt werden. Im Gegenzug soll das direkt an der Wupper gelegene Grundstück, das derzeit von einer Tankstelle und einem nicht mehr zeitgemäßen Lebensmittelmarkt belegt wird, freigezogen und mit Freiflächen und einem mischgenutzen Gebäude belegt werden. Südlich dieser beiden Flächen soll ein neuer zusammenhängender Freiraum aus Rathausplatz und Wupperpark, der mit einer Sitztreppe am Wupperufer seinen Höhepunkt findet, die Innenstadt zur Wupper hin öffnen und gleichzeitig einen neuen Innenstadtrundgang ermöglichen. Neben der Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des Leichlinger Einzelhandels sind dies die Kernziele, die die Stadt im Rahmen des Regionale 2010-Projektes verfolgt.
Auf der Veranstaltung wurden in Impulsvorträgen u.a. noch einmal der Werdegang der bisherigen Entwicklung und der aktuelle Planungsstand dargestellt, aber auch die Argumente der Bürgerinitiative, die sich gegen eine Bebauung des neuen Stadtparks ausspricht. In der anschließenden Diskussion haben die Bürger die Möglichkeit genutzt, mit dem Podium, auf dem sich Vertreter der Stadt, des Investors, der Bürgerinitiative, Planern und der Regionale 2010 Agentur befanden, lebhaft zu diskutieren. Zudem hatten die Anwesenden die Möglichkeit, Karten mit Wünschen und Anregungen auszufüllen, die auch noch bis Ende des Monats im Rathaus abgegeben werden können.
Sämtliche Anregungen fließen in den fortlaufenden Entscheidungsprozess ein. Auf die Tatsache, dass man sich noch in der Planung befinde und noch kein abschließender Beschluss gefasst sei, hatte Bürgermeister Müller schon zu Beginn der Veranstaltung hingewiesen.
Das Projekt „WupperWandel“ in Leichlingen

- Logo Regionale 2010

- Foto: Uli Preuss (Copyright)
Warum will die Stadt ihr Zentrum umbauen?
Die Planungen für das Leichlinger Zentrum sind unter dem Projektnamen „Wupperwandel“ Bestandteil der „Regionale 2010“. Im Rahmen dieses Projektes investiert das Land NRW in einem vorgegebenen Zeitraum erhebliche Mittel für Städtebauförderung in regionale Projekte. Beim Wupperwandel steht die städtebauliche Öffnung zum Fluss im Mittelpunkt. Landesgeld gibt es somit für zukunftsträchtige Projekte längs der Wupper. Das Land übernimmt in diesem Rahmen bis zu 70 Prozent der Kosten.
Warum soll das jetzt so schnell geschehen?
Eben wegen der zeitlichen Begrenzung durch den Rahmen der „Regionale 2010“. Für die nächsten Jahre sind bereits neue Förderschwerpunkte für das Land festgelegt (Sauer- und Siegerland sowie das westliche Münsterland). Das hat zur Folge, dass eine vergleichbare Förderung durch das Land für die nächsten zwei Jahrzehnte nicht mehr zu erwarten ist. Andererseits braucht die Stadt Leichlingen gerade jetzt – vor allem unter dem Aspekt der Wirtschaftsförderung – neue Impulse.
Seit zwei Jahren haben Rat und Verwaltung – gemeinsam mit vielen interessierten und engagierten Bürgern in den „Bürgerwerkstätten“ - Pläne geschmiedet und jederzeit die Öffentlichkeit informiert. Die Presse hat das ganze Planungsverfahren begleitet und ausführlich berichtet. Diese Planung wurde nicht hinter verschlossenen Türen, sondern mit einer Bürgerbeteiligung von Anfang an entwickelt. Jeder Bürger hatte die Gelegenheit, sich zu informieren und seine Anregungen frühzeitig einzubringen.
Warum soll der Stadtpark am Rathaus geopfert werden?
Die Stadt Leichlingen sieht eine einmalige Chance, im Rahmen eines Grundstückstauschs dafür zu sorgen, dass Leichlingen anstelle des unschönen, längst nicht mehr zeitgemäßen Einkaufszentrums „Kaufpark“ und der benachbarten Tankstelle wieder einen attraktiven Vollsortimenter im Lebensmittelhandel ins Zentrum bekommen – wie von vielen Bürgern gefordert – und einem städtebaulichen Missstand vorzubeugen, da der gegenwärtig dort etablierte Lebensmittel-Markt nicht dauerhaft am Standort bleiben wird. Die wünschenswerte Erweiterung der Stadtbücherei könnte in einem Zug mit ermöglicht werden.
Ferner kann die Stadt – was dem Regionale-Projekt ein zentrales Anliegen ist – ihr Wupper-Ufer im engsten Stadtkern neu gestalten und für die Bürger zur Erholung besser erschließen. Die geplante Uferpromenade ist dabei in einer Einheit mit den geplanten Aufwertungen der Uferbereiche vom Eicherhofpark über die neue Wupperpromenade und die umgestaltete Postwiese bis hin zur Balker Aue zu sehen.
Wenn dieser Teil des Stadtparks geopfert wird, so sollen dort der „alte“ Stadtpark nördlich der Montanusstraße aufgewertet und neue Erholungsfläche längs des Wupperufers geschaffen werden. Aufgrund der Ergebnisse der Bürgeranhörung von Mitte Juli wird nun im Rathaus überlegt, die Baukörper westlich der Neukirchener Straße deutlich zu reduzieren, um so die entstehenden Freiflächen an der Wupper noch zu vergrößern.
Was für Folgen hätte das für den Einzelhandel?
Gerade aus den Reihen des Einzelhandels sind – unter besonderer Betrachtung der Konkurrenz zu den Nachbarstädten – immer wieder Impulse gefordert worden, um mehr Kunden ins Stadtzentrum zu holen und dort zu halten. Zugleich wurde wiederholt beklagt, dass der Lebensmittelhandel sich immer mehr aus dem Zentrum zurückgezogen habe. Mit den geplanten Neubauten im Bereich des neuen Stadtparks könnte dem Rechnung getragen werden. Eine ganze Reihe von Geschäftsleuten hat sich in jüngster Zeit bereits sehr positiv zu dem Vorhaben geäußert.
Wo bleibt der Umweltschutz?
Gerade unter Umweltschutzaspekten ist das Projekt „Wupperwandel“ ein großer Fortschritt. Eine Tankstelle unmittelbar am Wupperufer ist ein potenzieller Gefahrenherd. Nach heutigen Bedingungen wäre eine Tankstelle an dieser Stelle nicht genehmigungsfähig, sie dort zu entfernen ist überfällig.
Auch wenn alter Baumbestand im Stadtpark einer Bebauung zum Opfer fällt, ist dagegen zu halten, dass an anderen Stellen im Stadtgebiet Ersatz geschaffen wird und auch in der Stadtmitte selbst neue Erholungsflächen – von „Natur“ kann in diesem Rahmen wohl nicht die Rede sein – geschaffen werden. Die bessere Nutzung des Wupperufers bei gleichzeitiger Respektierung der Erfordernisse des Gewässer- und Umweltschutzes soll den Erholungswert für die Bürger im Zentrum eben noch steigern. Vielleicht wird ein neu gestaltetes Wupperufer dort sogar von mehr Bürgern genutzt als bisher der Park hinter dem Rathaus.
Warum sollte nicht alles beim Alten bleiben?
Weil Stillstand oft Rückschritt bedeutet und ein Nichthandeln eine Veränderung zum Schlechteren wäre:
Sollte dem „Kaufpark“ in absehbarer Zeit das kommerzielle Aus drohen, steht ein zweiter „Fall Enßlen“ mit einem unansehnlichen Leerstand in zentraler Lage zu befürchten. Statt einer Belebung im Sinne des Einzelhandels wäre ein Abwärtstrend des Einkaufsbereichs Stadtmitte die Folge – und noch mehr Leichlinger würden ihre Einkäufe außerhalb der Stadtgrenzen erledigen. Die Verlegung der Tankstelle aus dem sensiblen Uferbereich der Wupper wäre ebenfalls auf Eis gelegt. Landesmittel für wünschenswerte Aufwertungen im Bereich des Stadtzentrums wären in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr zu erwarten.
FAZIT:
Leichlingen kann es sich nicht leisten, eine einmalige Chance für seine Zukunft zu verpassen, für die zwar ein Stück lieb gewonnenes Stadtbild der letzten Jahrzehnte hergegeben werden muss, aber neue, ebenso attraktive Räume geschaffen und der Entwicklung der Stadt neue Möglichkeiten eröffnet werden. Die Innenstadt wird mehr gewinnen, als sie mit einem Teil ihres Stadtparks verlieren wird.
Historische Stadtführungen für Gruppen

Ab sofort bietet das Büro Bürgermeister interessierten Gruppen historische Stadtführungen im Leichlinger oder Witzheldener Ortszentrum an.
Das Amt reagiert damit auf die in letzter Zeit immer häufiger gestellten Anfragen nach geführten Rundgängen und informativen Erläuterungen zu vergangenen Tagen. Vor allem die Führungen auf den Historischen Handwerkermärkten der Stadt hatten Bürger und Gäste auf den Geschmack gebracht.
Stadtarchivar Uwe Boelken führt sein Publikum auf Wunsch an markante Leichlinger oder Witzheldener Orte und erläutert Besonderheiten und Geschehnisse aus vergangenen Zeiten.
Die rund anderthalb-stündigen Führungen, die nach Absprache mit dem Archiv samstags angeboten werden, sind auf maximal 25 Teilnehmer begrenzt. Die Kosten pro Führung betragen 60 Euro.
Interessierte, die sich mit Leichlingens Vergangenheit vor Ort auseinandersetzen möchten, können sich an Uwe Boelken, Telefon 02175/992 229, stadtarchiv(at)leichlingen.de, wenden.
Behindertenparkplätze
Parkplätze für Schwerbehinderte dürfen nur von den Personen in Anspruch genommen werden, die im Besitz eines blauen „Parkausweises für Behinderte“ sind. Der Besitz eines grünen Schwerbehindertenausweises oder eine zeitweise vorübergehende körperliche Einschränkung reichen für die Inanspruchnahme eines Behindertenparkplatzes nicht aus.
Durch Erlass des Innnenministeriums NRW wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auf einem Behindertenparkplatz rechtswidrig abgestellte Fahrzeuge abgeschleppt werden dürfen. Dies gilt auch für solche Fälle, in denen ein Berechtigter nicht konkret am Parken gehindert wird.
Da leider auch in Leichlingen immer häufiger Behindertenparkplätze durch Nichtberechtigte besetzt werden, macht das Ordnungsamt darauf aufmerksam, dass die falsch parkenden Fahrzeuge ab sofort rigoros abgeschleppt werden.
In solchen Fällen muss sich der Falschparker auf erhebliche finanzielle Auswirkungen gefasst machen. Das Verwarnungsgeld für die unberechtigte Inanspruchnahme eines Behindertenparkplatzes liegt bei 35 Euro, hinzukommen die Abschleppkosten sowie evtl. Standgebühren bis zur Auslösung des Fahrzeuges, so dass hier schnell ein Betrag von 200 Euro oder mehr fällig werden kann. Auch Leerfahrten des Abschleppunternehmens (Abschleppunternehmen wurde bereits angefordert, der Verfügungsberechtigte des Fahrzeugs trifft vor der Abschleppmaßnahme bei seinem Fahrzeug ein) werden dem Falschparker in Rechnung gestellt.
Die Verwaltung wirbt deshalb für mehr Rücksichtnahme und Verständnis gegenüber denjenigen, die auf die Inanspruchnahme der Behindertenparkplätze angewiesen sind.
Baubroschüre im Rathaus und seinen Nebenstellen erhältlich

Was muss ich beim Erwerb eines Grundstücks beachten? Welche möglichen Nebenkosten, Beiträge und Gebühren muss ich einplanen? Was ist eine Bauvoranfrage und wer ist mein Ansprechpartner in dieser Frage?Was ist ein F-Plan und wo kann ich ihn einsehen? Was muss ich beachten, wenn ich mich für Sonnenenergienutzung interessiere oder eine Regenwassernutzungsanlage anbringen möchte?
Das ist nur eine winzige Auswahl an Fragen, die in der von der Stadt Leichlingen herausgegebenen Baubroschüre „Planen und Bauen“ beantwortet werden.
Die Anregung, eine solche Broschüre zu erstellen, kam von Bürgermeister Ernst Müller, der in seinen Bürgersprechstunden immer wieder mit zahlreichen Problemstellungen und Fragen aus dem Fachbereich – Bauen und Wohnen - konfrontiert wird.
Und so können sich die Bürger nun kostenlos informieren, wie ein Baugenehmigungsverfahren abläuft und welche Unterlagen man mitbringen sollte.
Über Denkmalschutz und –pflege informiert die rund 40 Seiten umfassende Baubroschüre, die vom Amt für Bauordnung und Planung erstellt wurde, ebenso, wie über Wohnungsbauförderungsmaßnahmen und Photovoltaik.
Telefonnummern und Ansprechpartner sind übersichtlich zusammengestellt, damit die Ratsuchenden gleich den richtigen Adressaten finden. Der städtische Finanzhaushalt wird durch die Broschüre, die als Titelfoto ein modernes Wohngebäude mit den dazugehörenden Planungszeichnungen zeigt, nicht belastet, da die Publikation sich allein aus Anzeigen finanziert.
Die Baubroschüre liegt im Rathaus und in den Verwaltungsnebenstellen aus. Weitere Informationen gibt Barbara Sauer, Leiterin des Fachbereiches Bauen und Wohnen, Telefon 02175/992 181, bauaufsicht(at)leichlingen.de
"Komm mit ins Rathaus!"

Wie wird der Rat gewählt, wie wird man Bürgermeister? Welche Aufgaben haben die einzelnen Ämter der Stadtverwaltung und wie kommt die Stadt an Geld?
„Komm mit ins Rathaus!“, so heißt die neueste Veröffentlichung aus dem Leichlinger Rathaus, die sich an Jugendliche und Kinder im Alter ab acht Jahren wendet. Auf 24 Seiten wird die Arbeit von Rat und Verwaltung vorgestellt und leicht verständlich erklärt.
Was Leichlinger Schülerinnen und Schüler bei Führungen im Rathaus fragen und in Erfahrung bringen, wird hierin anschaulich und übersichtlich erläutert. Die Broschüre kann so als ein Führer durch das Rathaus verstanden, aber ebenso auch als Begleitmaterial im Schulunterricht für eine Einführung ins Thema Kommunalpolitik und kommunale Selbstverwaltung verwendet werden.
Die Verwaltung wird sich Anfang des Jahres mit den Schulen in Verbindung setzen, für die Broschüre und ihre weitere Verwendung bei Rathaus-Führungen werben.
Den Anstoß Informationen zum Thema „Kinderrathaus“ zu veröffentlichen, geht auf einen Antrag des SPD-Fraktionsvorsitzenden Hans Gonska zurück und verfolgt das Ziel, politische Abläufe in der eigenen Stadt zu erklären und Interesse für Kommunalpolitik zu wecken; zumal die jungen Bürger bereits mit 16 Jahren bei den Wahlen auf örtlicher Ebene stimmberechtigt sind.
„Komm mit ins Rathaus“ ist von der Verwaltung eigenständig konzipiert und erstellt worden. Das Heft kann auch über die Internetseiten der Stadt Leichlingen - Bildung, Gesundheit, Soziales - eingesehen werden. Die gedruckten Exemplare mit vierfarbigem Titel sind auf Anfrage bei der Information im Rathaus-Foyer erhältlich oder bestellbar beim Büro Bürgermeister, Tel. 992-102 oder unter ute.gerhards(at)leichlingen.de.
Alle öffentlichen Rats- und Ausschussvorlagen ab sofort abrufbar

Wer sich künftig noch ausgiebiger über die Sitzungen des Rates und seiner Ausschüsse informieren möchte, erhält ab sofort die Gelegenheit dazu.
Über www. leichlingen.de – Rat und Verwaltung – Ratsinformationssystem – können Interessierte nicht nur einen Blick auf die Gremien und ihre Sitzungstermine werfen, sondern auch alle öffentlichen Einladungen und Verwaltungsvorlagen des Rates und seiner Ausschüsse einsehen und ausdrucken. Die Mandatsträger erhalten darüber hinaus mit der Eingabe eines Passwortes die Möglichkeit, die nichtöffentlichen Unterlagen abzurufen.
Ehejubiläen
Ehepaare, die im nächsten Jahr ihr 50-jähriges, 60-jähriges oder ein noch höheres Ehejubiläum feiern, werden gebeten, sich bei Liane Wetzel im Büro Bürgernmeister, Telefon 02175/992 101, zu melden.
Meldungen werden auch von Verwandten bzw. Bekannten des genannten Personenkreises entgegengenommen.
Voraussetzung ist, dass die Ehejubilare ihren Wohnsitz im Stadtgebiet Leichlingen haben.
Leichlinger Betriebe auf den Internetseiten der Stadt
Die Stadt baut ihr Internet-Angebot im Bereich der Wirtschaftsförderung weiter aus. Unter der Rubrik „Marktplatz“ können sich alle Interessierten einen informativen Überblick des Branchenmixes der Blütenstadt machen.
Das auf den Internetseiten der Stadt präsentierte Branchenverzeichnis führt nicht nur alle örtlichen Betriebe von A wie Abflussreinigung bis Z wie Zimmereien auf, sondern benennt auch die Ansprechpartner.
Leichlinger und Witzheldener Unternehmen, Einzelhändler und Handwerksbetriebe, die sich ab sofort und kostenfrei auf den Internetseiten der Stadt präsentieren und worldwide auf sich aufmerksam machen wollen, können sich schriftlich an das Büro Bürgermeister im Rathaus, Telefon 02175/992 102, E-Mail, wenden. Benötigt werden folgende Angaben:
· Oberbegriff unter dem der Betrieb geführt wird
· Name und Anschrift des Inhabers
· Telefon-Nummer
· Fax.-Nummer
· E-Mail-Adresse.
Die Verwaltung wird zudem Links zu bereits bestehenden Homepages setzen.
