
Haus Vorst
Auf einem Bergrücken überragt bei Balken eindrucksvoll Haus Vorst das Tal der Wupper, ein einstiger Rittersitz, der mit Nesselrath zu den bedeutenden in Leichlingen zählte. Die Urgeschichte der Burg liegt im dunkeln.
1297 wird Hermanus de Foresto erwähnt, der den Hof (nicht Haus) "zum Forste" des Klosters Deutz besaß, so wie ihn vorher schon sein Vater und Großvater besessen hatten.

Die Anlage wird wohl im 14. Jahrhundert zu einer Höhenburg ausgebaut worden sein, denn 1392 wird Vorst als "Haus Vorst" urkundlich erwähnt.
Im Laufe der Jahrhunderte gehörte Haus Vorst vielen Adelsfamilien. 1948 erwarb der Kunstmaler Werner Peiner die Burg.
Heute ist sie im Besitz der Familie Albanus.
Das Herrenhaus stammt aus neuerer Zeit: Es wurde 1832/33 errichtet, nachdem 1795 die Anlage von französischen Soldaten geplündert und niedergebrannt worden war.
Haus Vorst ist ein herausragendes Baudenkmal in Leichlingen, um dessen Erhalt sich die Eigentümer sehr bemühen. 1986 und 1987 wurden mit hohem Kostenaufwand der Bergfried und der älteste Teil der Burgmauer restauriert.
Weitere Informationen zu Haus Vorst auf den Internetseiten:
www.haus-vorst.org oder
www.hausvorst.de.