Pflegeversicherung


Informationen zu den Pflegestärkungsgesetzen (gültig ab 1.1.2017)

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Homepage des Ministeriums

 

Pflege in einem Pflegeheim (vollstationäre Pflege)

Wenn die Versorgung zu Hause nicht mehr gewährleistet ist, gibt es die Möglichkeit, in ein Alten- oder Pflegeheim zu ziehen. Anmeldungen nehmen die Heime selbst entgegen. Zunächst sollte man aber bei der Pflegekasse (Krankenkasse) einen Antrag auf Feststellung der Heimbedürftigkeit stellen. Eine entsprechende Untersuchung wird dann durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) durchgeführt.

Kosten

Die Kosten setzen sich zusammen aus

  • Pflegekosten
  • Investitionskosten
  • zusätzliche Kosten für Dienstleistungen des Heimes, die nicht in den Bereich Pflege und Unterkunft/Verpflegung gehören (z.B. Frisör)

Pflegekurse für Angehörige

 Die Pflegekassen bieten für Angehörige und sonstige an einer ehrenamtlichen Pflegetätigkeit interessierte Personen unentgeltlich Schulungskurse an, um soziales Engagement im Bereich der Pflege zu fördern. Auskünfte hierzu gibt die jeweils zuständige Kasse.

Unter www.sicheres-pflegen-zuhause.de stellt die Unfallkasse NRW hilfreiche Informationen zur Verfügung.

Häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson

Ist eine Pflegeperson wegen Erholungsurlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegekasse die Kosten für eine Ersatzpflegeperson für längstens vier Wochen je Kalenderjahr.

Tagespflege

Lässt sich die Pflege zu Hause nicht ausreichend sicherstellen, ist teilstationäre Pflege in Einrichtungen der Tages- oder Nachtpflege möglich. Tagespflegeinrichtungen sind für pflegebedürftige Menschen vorgesehen, die nicht in der Lage sind, allein in ihrer Wohnung zu leben und tagsüber Hilfe brauchen, ansonsten aber von ihrer Familie oder anderen Personen zu Hause gepflegt werden.
Die Kosten hierfür werden bis zu Höhe der Sachleistungen in der jeweiligen Pflegestufe von der Pflegekasse übernommen. Beim Kreissozialamt können im Bedarfsfall ergänzende Leistungen beantragt werden.

Kurzzeitpflege

Wenn vorübergehend keine häusliche Pflege möglich ist, kann der/die Pflegebedürftige in einem Alten- und Pflegeheim versorgt werden. Die Vermittlung der Kurzzeitpflegeplätze erfolgt über die jeweiligen Alten- und Pflegeheime. Ergänzende Zuschüsse bzw. Übernahme von Kosten ( maximal bis zu vier Wochen im Jahr), müssen beim Kreissozialamt beantragt werden.

Auskunft
erteilt die örtliche Pflegeberatung, Tel.: 02175/ 992 250 oder die zuständige Pflegekasse.