Anliegen A-Z: Baulastenauskunft - Leichlingen

Anliegen A-Z: Baulastenauskunft

Beschreibung


Grundstücke sind manchmal ungünstig geschnitten oder beispielsweise ohne Zufahrtsmöglichkeit, so dass ein Bauvorhaben nicht ohne Probleme mit den gesetzlichen Erfordernissen in Einklang zu bringen ist.
Hier gibt es in vielen Fällen die Möglichkeit, das gewünschte Bauvorhaben durch Eintragung einer sogenannten Baulast , d.h. eine öffentlich-rechtliche Sicherung mit Eintragung in das beim Bauordnungsamt geführte Baulastenverzeichnis, doch noch zu realisieren. Ist beispielsweise die notwendige Abstandfläche zur Nachbargrenze auf dem eigenen Grundstück nicht nachzuweisen, kann u.U. mit Zustimmung des betroffenen Nachbarn die fehlende Abstandfläche auf dem Nachbargrundstück per Baulast gesichert werden. Weiterhin können z. B. Einstellplätze oder Kinderspielplätze Gegenstand einer Baulast sein, wenn sie von dem Bauherrn nicht auf dem eigenen Grundstück nachgewiesen werden können.
Die Eintragung einer Baulast setzt die Einreichung eines beglaubigten Grundbuchauszugs neuesten Datums sowie den Lageplan mit Darstellung der einzutragenden Baulastfläche voraus. Dieser Lageplan muss von einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur angefertigt und mit öffentlichem Glauben beurkundet werden (amtlicher Lageplan).
Eine Baulasteintragung zieht i. d. Regel eine Eintragung der Grunddienstbarkeit nach sich.

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Gebühren

Eine schriftliche Baulastauskunft ist gebührenpflichtig. Die Gebühr beträgt

bei belasteten Grundstücken (Baulast vorhanden):                  je Flurstück  50,00 EUR

                                                                                                             höchtens    150,00 EUR

bei unbelasteten Grundstücken                                                   je Flurstück  10,00 EUR

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Formulare

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Zuständige Organisationseinheit(en)

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