Bürgerentscheid über Neuen Stadtpark und Wupperufer
Die intensive Debatte in der Bürgerschaft über die Pläne zur Neugestaltung des Wupperufers und zur Bebauung des Stadtparks am Rathaus hat Bürgermeister Ernst Müller veranlasst, dem Rat vorzuschlagen, die Entscheidung über diese Vorhaben den Leichlinger Bürgerinnen und Bürgen selbst als Bürgerentscheid zu übertragen.
In einem Schreiben an die Fraktionen regt der Bürgermeister an, sich über einen sogenannten „Ratsbürgerentscheid“ in diesem Fall Gedanken zu machen. Mit diesem noch jungen Instrument in der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen kann ein Stadt- oder Gemeinderat bestimmte wesentliche Entscheidungen für eine Abstimmung durch die Bürger freigeben. Voraussetzung ist, dass zwei Drittel der Ratsmitglieder diesem Verfahren zustimmen.
Bürgermeister Müller erinnert an die Vorgeschichte des jetzt zur Aufstellung beschlossenen Bebauungsplanes Nr. V 7 „Wuppertreppe/Stadtkern“, der über viele Jahre hinweg vorbereitet worden ist. „Seit Jahren wurden zu Recht fehlende Handelsflächen und städtebauliche ‚Sünden’ ebenso beklagt wie Leerstände auf der anderen Seite, eine unzureichende Einbindung der Wupper in das Stadtbild und der unverhältnismäßige Abfluss von Kaufkraft in die umliegenden Städte“, ruft Müller die Ausgangslage in Erinnerung.
Ein Studentenwettbewerb der RWTH Aachen, ein Einzelhandelsgutachten, der „Masterplanes Innenstadt“ und schließlich das Projekt „Regionale 2010 - Wupper-Wandel“ folgten, die Möglichkeiten für die Stadt untersuchten und Ziele definierten. Ein städtebaulicher Wettbewerb mit sechs Planungsteams wurde von zwei „Bürgerwerkstätten“ begleitet, deren Ergebnisse 2009 zu Planungsgrundlagen wurden.
Bürgermeister Müller weiß aus seinen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern, dass viele Menschen diese Pläne durchaus positiv bewerten. Allerdings hat auch die heftige Ablehnung in Debatten und Leserbriefen gezeigt, dass etlichen Bürgern der Erhalt des Stadtparks und weiterer Grünflächen besonders am Herzen liegt und die Motive und Ziele der Neugestaltung sowie die geplante Schaffung neuer Grünanlagen nicht hinreichend vermittelt worden sind.
Nach Eingang der Anregungen und Bedenken im gegenwärtigen Bebauungsplanverfahren sowie der Veränderungswünsche der Ratsfraktionen erscheint dem Bürgermeister eine Überarbeitung der Pläne für angebracht. Das Ergebnis könnte dann, so Ernst Müllers Vorschlag an die Ratsfraktionen, per Ratsbürgerentscheid nach § 26 GO NW den Bürgerinnen und Bürgern zur Abstimmung vorgelegt werden. Mit dieser Möglichkeit der direkten Demokratie könnte die Bevölkerung selbst über die Zukunft ihrer Stadtmitte entscheiden.
Das Projekt „WupperWandel“ in Leichlingen

- Logo Regionale 2010

- Foto: Uli Preuss (Copyright)
Warum will die Stadt ihr Zentrum umbauen?
Die Planungen für das Leichlinger Zentrum sind unter dem Projektnamen „Wupperwandel“ Bestandteil der „Regionale 2010“. Im Rahmen dieses Projektes investiert das Land NRW in einem vorgegebenen Zeitraum erhebliche Mittel für Städtebauförderung in regionale Projekte. Beim Wupperwandel steht die städtebauliche Öffnung zum Fluss im Mittelpunkt. Landesgeld gibt es somit für zukunftsträchtige Projekte längs der Wupper. Das Land übernimmt in diesem Rahmen bis zu 70 Prozent der Kosten.
Warum soll das jetzt so schnell geschehen?
Eben wegen der zeitlichen Begrenzung durch den Rahmen der „Regionale 2010“. Für die nächsten Jahre sind bereits neue Förderschwerpunkte für das Land festgelegt (Sauer- und Siegerland sowie das westliche Münsterland). Das hat zur Folge, dass eine vergleichbare Förderung durch das Land für die nächsten zwei Jahrzehnte nicht mehr zu erwarten ist. Andererseits braucht die Stadt Leichlingen gerade jetzt – vor allem unter dem Aspekt der Wirtschaftsförderung – neue Impulse.
Seit zwei Jahren haben Rat und Verwaltung – gemeinsam mit vielen interessierten und engagierten Bürgern in den „Bürgerwerkstätten“ - Pläne geschmiedet und jederzeit die Öffentlichkeit informiert. Die Presse hat das ganze Planungsverfahren begleitet und ausführlich berichtet. Diese Planung wurde nicht hinter verschlossenen Türen, sondern mit einer Bürgerbeteiligung von Anfang an entwickelt. Jeder Bürger hatte die Gelegenheit, sich zu informieren und seine Anregungen frühzeitig einzubringen.
Warum soll der Stadtpark am Rathaus geopfert werden?
Die Stadt Leichlingen sieht eine einmalige Chance, im Rahmen eines Grundstückstauschs dafür zu sorgen, dass Leichlingen anstelle des unschönen, längst nicht mehr zeitgemäßen Einkaufszentrums „Kaufpark“ und der benachbarten Tankstelle wieder einen attraktiven Vollsortimenter im Lebensmittelhandel ins Zentrum bekommen – wie von vielen Bürgern gefordert – und einem städtebaulichen Missstand vorzubeugen, da der gegenwärtig dort etablierte Lebensmittel-Markt nicht dauerhaft am Standort bleiben wird. Die wünschenswerte Erweiterung der Stadtbücherei könnte in einem Zug mit ermöglicht werden.
Ferner kann die Stadt – was dem Regionale-Projekt ein zentrales Anliegen ist – ihr Wupper-Ufer im engsten Stadtkern neu gestalten und für die Bürger zur Erholung besser erschließen. Die geplante Uferpromenade ist dabei in einer Einheit mit den geplanten Aufwertungen der Uferbereiche vom Eicherhofpark über die neue Wupperpromenade und die umgestaltete Postwiese bis hin zur Balker Aue zu sehen.
Wenn dieser Teil des Stadtparks geopfert wird, so sollen dort der „alte“ Stadtpark nördlich der Montanusstraße aufgewertet und neue Erholungsfläche längs des Wupperufers geschaffen werden. Aufgrund der Ergebnisse der Bürgeranhörung von Mitte Juli wird nun im Rathaus überlegt, die Baukörper westlich der Neukirchener Straße deutlich zu reduzieren, um so die entstehenden Freiflächen an der Wupper noch zu vergrößern.
Was für Folgen hätte das für den Einzelhandel?
Gerade aus den Reihen des Einzelhandels sind – unter besonderer Betrachtung der Konkurrenz zu den Nachbarstädten – immer wieder Impulse gefordert worden, um mehr Kunden ins Stadtzentrum zu holen und dort zu halten. Zugleich wurde wiederholt beklagt, dass der Lebensmittelhandel sich immer mehr aus dem Zentrum zurückgezogen habe. Mit den geplanten Neubauten im Bereich des neuen Stadtparks könnte dem Rechnung getragen werden. Eine ganze Reihe von Geschäftsleuten hat sich in jüngster Zeit bereits sehr positiv zu dem Vorhaben geäußert.
Wo bleibt der Umweltschutz?
Gerade unter Umweltschutzaspekten ist das Projekt „Wupperwandel“ ein großer Fortschritt. Eine Tankstelle unmittelbar am Wupperufer ist ein potenzieller Gefahrenherd. Nach heutigen Bedingungen wäre eine Tankstelle an dieser Stelle nicht genehmigungsfähig, sie dort zu entfernen ist überfällig.
Auch wenn alter Baumbestand im Stadtpark einer Bebauung zum Opfer fällt, ist dagegen zu halten, dass an anderen Stellen im Stadtgebiet Ersatz geschaffen wird und auch in der Stadtmitte selbst neue Erholungsflächen – von „Natur“ kann in diesem Rahmen wohl nicht die Rede sein – geschaffen werden. Die bessere Nutzung des Wupperufers bei gleichzeitiger Respektierung der Erfordernisse des Gewässer- und Umweltschutzes soll den Erholungswert für die Bürger im Zentrum eben noch steigern. Vielleicht wird ein neu gestaltetes Wupperufer dort sogar von mehr Bürgern genutzt als bisher der Park hinter dem Rathaus.
Warum sollte nicht alles beim Alten bleiben?
Weil Stillstand oft Rückschritt bedeutet und ein Nichthandeln eine Veränderung zum Schlechteren wäre:
Sollte dem „Kaufpark“ in absehbarer Zeit das kommerzielle Aus drohen, steht ein zweiter „Fall Enßlen“ mit einem unansehnlichen Leerstand in zentraler Lage zu befürchten. Statt einer Belebung im Sinne des Einzelhandels wäre ein Abwärtstrend des Einkaufsbereichs Stadtmitte die Folge – und noch mehr Leichlinger würden ihre Einkäufe außerhalb der Stadtgrenzen erledigen. Die Verlegung der Tankstelle aus dem sensiblen Uferbereich der Wupper wäre ebenfalls auf Eis gelegt. Landesmittel für wünschenswerte Aufwertungen im Bereich des Stadtzentrums wären in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr zu erwarten.
FAZIT:
Leichlingen kann es sich nicht leisten, eine einmalige Chance für seine Zukunft zu verpassen, für die zwar ein Stück lieb gewonnenes Stadtbild der letzten Jahrzehnte hergegeben werden muss, aber neue, ebenso attraktive Räume geschaffen und der Entwicklung der Stadt neue Möglichkeiten eröffnet werden. Die Innenstadt wird mehr gewinnen, als sie mit einem Teil ihres Stadtparks verlieren wird.
Auf die Bühne! Fertig! Los!

- Jugendschauspielgruppe Leichlingen - Freundschaften
Die Jugendschauspielgruppe Leichlingen probt ab September wieder
Ab sofort können Interessierte sich anmelden
Der Schauspielkurs für Jugendliche ab 13 Jahren, den das Büro Bürgermeister und die Leichlingen-Stiftung der Kreissparkasse Köln ins Leben gerufen haben und unterstützen, geht in die vierte Runde.
Alle Jugendlichen, können sich ab sofort für die neue Staffel anmelden, die vom 8. September 2010 bis 30. März 2011 geht.
Ganz schnell anmelden und „Auf die Bühne! Fertig! Los!“, heißt es deshalb für alle Jugendlichen, die es beim letzten Mal nicht geschafft haben, aufgenommen zu werden. Denn auch diesmal können maximal 15 Jugendliche am Theaterkurs teilnehmen; und auch in diesem Jahr gilt, wer zuerst kommt, spielt zuerst. Jeder, der Spaß an Theaterarbeit hat, kann sich hier ausprobieren und lernt etwas über Rollenarbeit, Improvisation oder Sprechtraining.
Geprobt wird jeweils mittwochs von 18 bis 19.30 Uhr im Jugendzentrum, Oskar-Erbslöh-Straße. Das Kinder- und Jugendzentrum bietet mit Bühne und professioneller Beleuchtung den idealen Rahmen für den 7-monatigen Workshop.
Ob diesmal ein festes Stück gespielt, wieder ein Theaterstück selbst entwickelt oder ganz andere Formen des Theaters ausprobiert werden, entscheidet die ganze Gruppe. Auf jeden Fall werden wieder viele Improvisations- und Schauspielübungen gemacht und der Spaß am Theater spielen steht im Vordergrund.
Geleitet wird die Theatergruppe von Marion Bryx, Theaterpädagogin, Schauspielerin, Regisseurin und Mitglied im künstlerischen Leitungsteam des Jungen Theater Leverkusen.
Wer sich anmelden möchte oder weitere Informationen benötigt, kann sich an Marion Bryx, Telefon 0172 – 900 7224, info(at)theater-entdecken.de, http://www.theater-entdecken.de/, wenden.
Das Füttern der Tauben ist verboten
Das Ordnungsamt macht darauf aufmerksam, dass das Füttern von Tauben verboten ist. Durch das herumliegende Futter werden nicht nur die Tauben angelockt, sondern auch Ratten. Die Tiere vermehren sich nicht nur unverhältnismäßig stark, sondern sind auch als Überträger von Krankheiten und Seuchen bekannt. Gezielte Bekämpfungsmaßnahmen werden durch das Füttern verhindert. Deshalb kündigt das Amt verstärkte Kontrollen durch den Kommunalen Ordnungsdienst an. Bürgerinnen und Bürger, die beim Füttern der Tiere angetroffen werden, müssen mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen. Das Ordnungsamt hofft jedoch auf die Einsicht und dasVerständnis der Bürgerinnen und Bürger zum Wohle der Stadt. Weitere Informationen gibt Petra Behr im Ordnungsamt, Telefon 02175/992 138.
Konsolenspiele als neues Angebot in der Bücherei

- Das Stadtbücherei-Team
Endlich ist es soweit. Mit den Sommerferien startet die Stadtbücherei ein neues Angebot für ihre Kunden. Ab sofort können in der Bücherei aktuelle Konsolenspiele für jedes Alter ausgeliehen werden.
Eine groß angelegte Kundenumfrage im März hatte gezeigt, dass sich viele Leichlingerinnen und Leichlinger für Konsolenspiele interessierten. Die Bücherei nimmt deshalb neben den bereits vorhandenen neuen Medien, wie CDs und DVDs, auch Konsolenspiele in ihren Bestand auf. Zwar sind und bleiben Lesen und Wissen das wichtigste Anliegen für die Bücherei, die Versorgung mit Unterhaltungsmedien bietet den Bürgerinnen und Bürgern jedoch einen niedrigschwelligen Zugang zu ihrer Stadtbücherei und die Möglichkeit, vor allem Kindern und Jugendlichen die Bibliothek schmackhaft zu machen. Wichtig ist die Mischung von traditionellen Medien und allen Arten von Computerspielen. Um eine Jugendgefährdung zu vermeiden, werden in der Bücherei nur Konsolenspiele zur Verfügung gestellt werden, die vorab bewertet wurden. Die Bücherei hat zunächst einen Grundbestand an Spielen für die Konsolen Nintendo DS und Wii sowie die Playstation 3 im Angebot. Die Erweiterung ist abhängig von der Nutzung der Spiele. So werden die am häufigsten ausgeliehen Medien später mehrfach angeschafft. Zudem liegt in der Bücherei eine Wunschliste aus, auf der sich Spiele gewünscht werden können. Die Konsolenspiele können für eine Woche ausgeliehen werden.
76% Prozent der Kunden, die an der Kundenumfrage teilgenommen hatten, halten diese Leihfrist für angebracht, dies entspricht der in der Bücherei üblichen Ausleihfrist der anderen Non-Book-Medien. Da die Spiele sehr teuer in der Anschaffung sind, muss die Bücherei eine Ausleihgebühr für das neue Angebot erheben. Dies ist für die Kunden gut nachvollziehbar. Eine deutliche Mehrheit der Kunden sprach sich daher für eine Gebühr von zwei Euro für die Leihfrist von einer Woche aus. Die eingenommen Entgelte werden für den Kauf weiterer Konsolenspiele und die Aufstockung des Etats der Bücherei verwendet. Trotz zusätzlicher Kosten, d.h. weiteren 2 Euro Gebühr für die Verlängerung der Ausleihe eines Konsolenspiels um eine weitere Woche, hatten die Kunden den Wunsch, die Spiele verlängern zu können. Die Medien werden daher verlängerbar sein. Damit jeder die Möglichkeit hat, die neuen Spiele auszuleihen, ist auch eine Vormerkung von gewünschten, aber entliehenen Titel zu den üblichen Bedingungen für einen Euro möglich.
Eine Übersicht über die vorhandenen Konsolenspiele kann man über den Online-Katalog der Bücherei unter www.stadtbuecherei-leichlingen.de abrufen.
Stadtranderholung 2010

- Stadtranderholung im Jugendzentrum
Für alle Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren, die in den Ferien nicht verreisen, aber dennoch gemeinsam mit zahlreichen anderen Spielgefährtinnen und –gefährten etwas unternehmen wollen, bietet das Kinder- und Jugendzentrum der Stadt Leichlingen vom 19. bis 30. Juli wieder eine abwechslungsreiche und kreative Stadtranderholung an.
Auf dem Programm stehen für die rund 30 Kinder u.a. kreative Workshops, zahlreiche Spiel- und Sportangebote, spannende Abenteuer in und um Leichlingen sowie eine Spassolympiade und ein Stara-Trek-Tag.
Weitere Informationen erteilt Sabine Riegler im Jugendzentrum unter der Rufnummer 02175/1001.
Kanalsanierung Am Schraffenberg , Peter- Bremer- Straße , Am Goldberg
Die umfangreichen Kanalarbeiten Am Schraffenberg stehen kurz vor der Fertigstellung. Ab 1. Juli startet der Städtische Abwasserbetrieb mit dem dritten Bauabschnitt in der Peter- Bremer- Straße ab der Einmündung Brückenstraße bis zum Kreuzungsbereich Peter- Bremer- Straße / Am Schraffenberg.
Die Peter- Bremer- Straße ist für die Anlieger jeweils bis zur Baustelle befahrbar.
Die übrigen Anlieger des Gebietes erreichen ihre Grundstücke über die ausgeschilderte Umleitung Am Goldberg oder über die Straße Am Schraffenberg.
Die voraussichtliche Bauzeit beträgt zwei Monate.
In der kommenden Woche wird zudem auf der gesamten Straße Am Schraffenberg eine neue Asphaltdecke angebracht. Aus diesem Grund wird für diese Straße an zwei Tagen ein absolutes Halte- und Parkverbot erforderlich.
Seniorenfreizeit nach St. Andreasberg im Oberharz

- Seniorenfreizeiten
Zur nächsten Seniorenfreizeit nach St. Andreasberg im Oberharz lädt die Stadt alle reiselustigen Seniorinnen und Senioren vom 26. September bis 2. Oktober ein.
Die siebentägige Fahrt, die von der ehemaligen Sozialamtsleiterin Elfriede Knapp, ehrenamtlich und im Auftrag der Stadt geplant, organisiert und durchgeführt wird, hat wieder einmal einige Attraktionen für die Mitreisenden in petto.
Im Teilnehmerbeitrag von 520 Euro enthalten, sind neben Übernachtungen und Verpflegung in einem Ferienhotel direkt am Nationalpark Harz, auch wieder zahlreiche Unternehmungen, Rundfahrten mit dem Bus und attraktive Ausflugsziele.
Die Tagesfahrten nach Goslar, Hahnenklee, Quedlinburg oder nach Gernrode und die informativen Stadtführungen sowie Besichtigungen attraktiver Sehenswürdigkeiten werden auf dieser Tour nicht fehlen.
Freuen dürfen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch auf eine Fahrt mit der Brockenbahn auf den Brocken sowie auf einen Besuch der Glasmanufaktur Harzkristall mit Führung.
Wie immer wird es einen gemütlichen Abend mit viel Spiel, Tanz, gutem Essen und einem Alleinunterhalter geben. Wer neugierig geworden ist und die abwechslungsreiche Fahrt in reizvoller Umgebung erleben möchte, sollte den Anmeldungstermin nicht verpassen. Die Anmeldungen nimmt Elfriede Knapp am Mittwoch, 30. Juni, von 7.30 bis 11 Uhr im Trauzimmer des Rathauses, zweite Etage, Zimmer 201, entgegen. Um persönliches Erscheinen wird gebeten.
Weitere Informationen gibt Liane Wetzel im Büro Bürgermeister, Telefon 02175/992 101.
LeseClub-Junior und SommerLeseClub starten
Der Sommer steht vor der Tür und damit fällt auch der Startschuss für die bereits sechste Auflage des „SommerLeseClubs - Schock deine Lehrer, lies ein Buch“.
Der SommerLeseClub, eine Initiative des Teen Reading Clubs aus Los Angeles, wurde 2002 von der Stadtbibliothek Brilon importiert. Seit 2005 erfreut er sich unter dem organisatorischen und finanziellen Dach des Kultursekretariats NRW Gütersloh rasant zunehmenden Interesses. Vorrangiges pädagogisches Ziel des SommerLeseClubs ist die Förderung der Lesemotivation und Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern.
Die Stadtbücherei Leichlingen beteiligt sich schon zum fünften Mal daran. Anmeldungen sind in der Bücherei oder online unter www.sommerleseclub.de ab dem 21. Juni für alle Interessierten ab Klasse 4 möglich. Die Buchausleihe startet am Donnerstag, 1. Juli.
Zeitgleich startet zum dritten Mal der LeseClub-Junior. Hieran können alle Grundschulkinder von der 1. bis zur 4. Klasse teilnehmen. Mit seinem Motto „Lesen macht die Welt bunt!“ orientiert sich der Leseclub Junior zeitlich und auch konzeptionell am SommerLeseClub, seine Umsetzung ist jedoch an die Zielgruppe der Erst- bis Viertklässler angepasst.
In diesem Jahr stehen den Teilnehmern in der Stadtbücherei Leichlingen, neben einem eigenen Bücherbestand für die Leseclubs, alle Kinder- und Jugendbücher zur Auswahl bereit.
Zum Abschluss winkt jedem Teilnehmer als Belohnung für mindestens drei gelesene Bücher eine Urkunde. Die Urkunden werden auf der großen Abschlussparty am Samstag, 4. September im Kinder- & Jugendzentrum übergeben. Die Zertifikate können die Kinder ihren Deutschlehrerinnen und -lehrern zeigen und so etwas für ihre Deutschnoten tun. Die Teilnahme am LeseClub-Junior und SommerLeseClub ist kostenfrei.
Gefördert wird das Projekt durch das Kultursekretariat Gütersloh in Form von Plakaten und Flyern sowie einem Zuschuss für die Neuerwerbungen der Bücher. Auch der Förderverein der Stadtbücherei unterstützt die Neuanschaffung von vielen neuen Büchern in Höhe von jeweils 1.000 Euro.
Dringend gesucht werden noch Interviewer, die in den Sommerferien während der Öffnungszeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu den Inhalten der gelesenen Bücher abfragen. Wer sich für diese abwechslungsreiche ehrenamtliche Tätigkeit interessiert, sollte sich an die Stadtbücherei, Telefon 02175/992-216, oder buecherei@leichlingen.de wenden.
Leichlingen liest ein Buch 2010
Nach der erfolgreich durchgeführten Projektwoche „Leichlingen liest ein Buch“ im vergangenen Jahr haben sich die Organisatorinnen für eine Fortsetzung der Aktion in 2010 entschieden.
Wie im Vorjahr soll diese an die bundesweite Kampagne „Deutschland liest“ angebunden werden.
Mit der Aktionswoche, die vom 24. bis 31. Oktober stattfindet, soll einerseits die Lust auf Lesen und Vorlesen geweckt und andererseits der Erfahrungstausch mit Gesprächsrunden und Aktionen vor Ort in den Mittelpunkt gerückt werden.
Eine Fach-Jury aus den Initiatoren und Kooperationspartnern des vergangenen Jahres hat aus zahlreichen Vorschlägen „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ von Francois Lelord für die diesjährige Veranstaltungswoche ausgewählt.
Um das für Herbst geplante Projekt lebendig werden zu lassen, benötigen die Organisatorinnen hilfreiche Unterstützung und laden deshalb alle Interessierten zu einem Informationsabend für Dienstag, 4. Mai, 18.30 Uhr in den großen Sitzungssaal des Rathauses ein.
Wer Ideen hat und mitmachen möchte, kann sich auch an die Seniorenbeauftragte der Stadt, Claudia Wolf, Telefon 02175/992 250, claudia.wolf(at)leichlingen.de, oder an die Leiterin der Stadtbücherei, Ricarda Stockhausen, ricarda.stockhausen(at)leichlingen.de, Telefon 02175/992 216, wenden.
Veranstaltungsreihen für Kinder in der Stadtbücherei 2010
Die Stadtbücherei hat sich wieder einiges für ihre kleinsten Kunden einfallen lassen und lädt zu folgenden Veranstaltungen ein.
Wer sich für die erfolgreiche „Bilderbuchkino- Reihe“ mit Helga Schäfer interessiert, sollte sich bereits folgende Termine in seinen Kalender eintragen:
2. März, 4. Mai, 1. Juni, 6. Juli, 7. September, 5. Oktober, 4. November und 2. Dezember werden jeweils um 15 Uhr in der Stadtbücherei die absoluten Lieblingsbilderbücher der Stadtbücherei auf einer großen Leinwand gezeigt; dazu wird aus dem Buch vorgelesen.
Alle Bilderbücher sind für Kinder ab vier Jahren geeignet. Bitte die Altersangabe beachten!
Für Kinder, die an mindestens sechs Terminen zu einem Bilderbuchkino in die Stadtbücherei kommen, gibt es am Ende des Jahres eine Überraschung! Teilnehmerpässe werden in der Bücherei vergeben.
Für Kinder, die nicht in den Urlaub fahren, öffnet das „Kinderkino“ in den Schulferien seine Pforten.
Am den Donnerstagen, 1. und 8. April (Osterferien), 15., 22. und 29. Juli, 5., 12., 19. und 26. August (Sommerferien) und 14. und 21. Oktober (Herbstferien) werden jeweils um 14.30 Uhr Überraschungsfilme auf der großen Leinwand gezeigt. Es handelt sich um Kinderfilme, für die es keine Altersbeschränkung gibt. Aus Platzgründen wird um vorherige Anmeldung unter der Rufnummer 02175/992216 oder buecherei@leichlingen.de gebeten.
Ausführliche Beschreibungen aller Veranstaltungen sind auch auf der Homepage der Stadtbücherei www.stadtbuecherei-leichlingen.de nachzulesen. Eine informative Veranstaltungsbroschüre befindet sich im Druck und ist ab Ende Februar in der Stadtbücherei erhältlich.
Historische Stadtführungen für Gruppen
Ab sofort bietet das Büro Bürgermeister interessierten Gruppen historische Stadtführungen im Leichlinger oder Witzheldener Ortszentrum an.
Das Amt reagiert damit auf die in letzter Zeit immer häufiger gestellten Anfragen nach geführten Rundgängen und informativen Erläuterungen zu vergangenen Tagen. Vor allem die Führungen auf den Historischen Handwerkermärkten der Stadt hatten Bürger und Gäste auf den Geschmack gebracht.
Stadtarchivar Uwe Boelken führt sein Publikum auf Wunsch an markante Leichlinger oder Witzheldener Orte und erläutert Besonderheiten und Geschehnisse aus vergangenen Zeiten.
Die rund anderthalb-stündigen Führungen, die nach Absprache mit dem Archiv samstags angeboten werden, sind auf maximal 25 Teilnehmer begrenzt. Die Kosten pro Führung betragen 60 Euro.
Interessierte, die sich mit Leichlingens Vergangenheit vor Ort auseinandersetzen möchten, können sich an Uwe Boelken, Telefon 02175/992 229, stadtarchiv(at)leichlingen.de, wenden.
Baubroschüre im Rathaus und seinen Nebenstellen erhältlich
Was muss ich beim Erwerb eines Grundstücks beachten? Welche möglichen Nebenkosten, Beiträge und Gebühren muss ich einplanen? Was ist eine Bauvoranfrage und wer ist mein Ansprechpartner in dieser Frage?Was ist ein F-Plan und wo kann ich ihn einsehen? Was muss ich beachten, wenn ich mich für Sonnenenergienutzung interessiere oder eine Regenwassernutzungsanlage anbringen möchte?
Das ist nur eine winzige Auswahl an Fragen, die in der von der Stadt Leichlingen herausgegebenen Baubroschüre „Planen und Bauen“ beantwortet werden.
Die Anregung, eine solche Broschüre zu erstellen, kam von Bürgermeister Ernst Müller, der in seinen Bürgersprechstunden immer wieder mit zahlreichen Problemstellungen und Fragen aus dem Fachbereich – Bauen und Wohnen - konfrontiert wird.
Und so können sich die Bürger nun kostenlos informieren, wie ein Baugenehmigungsverfahren abläuft und welche Unterlagen man mitbringen sollte.
Über Denkmalschutz und –pflege informiert die rund 40 Seiten umfassende Baubroschüre, die vom Amt für Bauordnung und Planung erstellt wurde, ebenso, wie über Wohnungsbauförderungsmaßnahmen und Photovoltaik.
Telefonnummern und Ansprechpartner sind übersichtlich zusammengestellt, damit die Ratsuchenden gleich den richtigen Adressaten finden. Der städtische Finanzhaushalt wird durch die Broschüre, die als Titelfoto ein modernes Wohngebäude mit den dazugehörenden Planungszeichnungen zeigt, nicht belastet, da die Publikation sich allein aus Anzeigen finanziert.
Die Baubroschüre liegt im Rathaus und in den Verwaltungsnebenstellen aus. Weitere Informationen gibt Barbara Sauer, Leiterin des Fachbereiches Bauen und Wohnen, Telefon 02175/992 181, barbara.sauer(at)leichlingen.de.
"Komm mit ins Rathaus!"
Wie wird der Rat gewählt, wie wird man Bürgermeister? Welche Aufgaben haben die einzelnen Ämter der Stadtverwaltung und wie kommt die Stadt an Geld?
„Komm mit ins Rathaus!“, so heißt die neueste Veröffentlichung aus dem Leichlinger Rathaus, die sich an Jugendliche und Kinder im Alter ab acht Jahren wendet. Auf 24 Seiten wird die Arbeit von Rat und Verwaltung vorgestellt und leicht verständlich erklärt.
Was Leichlinger Schülerinnen und Schüler bei Führungen im Rathaus fragen und in Erfahrung bringen, wird hierin anschaulich und übersichtlich erläutert. Die Broschüre kann so als ein Führer durch das Rathaus verstanden, aber ebenso auch als Begleitmaterial im Schulunterricht für eine Einführung ins Thema Kommunalpolitik und kommunale Selbstverwaltung verwendet werden.
Die Verwaltung wird sich Anfang des Jahres mit den Schulen in Verbindung setzen, für die Broschüre und ihre weitere Verwendung bei Rathaus-Führungen werben.
Den Anstoß Informationen zum Thema „Kinderrathaus“ zu veröffentlichen, geht auf einen Antrag des SPD-Fraktionsvorsitzenden Hans Gonska zurück und verfolgt das Ziel, politische Abläufe in der eigenen Stadt zu erklären und Interesse für Kommunalpolitik zu wecken; zumal die jungen Bürger bereits mit 16 Jahren bei den Wahlen auf örtlicher Ebene stimmberechtigt sind.
„Komm mit ins Rathaus“ ist von der Verwaltung eigenständig konzipiert und erstellt worden. Das Heft kann auch über die Internetseiten der Stadt Leichlingen - Bildung, Gesundheit, Soziales - eingesehen werden. Die gedruckten Exemplare mit vierfarbigem Titel sind auf Anfrage bei der Information im Rathaus-Foyer erhältlich oder bestellbar beim Büro Bürgermeister, Tel. 992-102 oder unter ute.gerhards(at)leichlingen.de.
Alle öffentlichen Rats- und Ausschussvorlagen ab sofort abrufbar
Wer sich künftig noch ausgiebiger über die Sitzungen des Rates und seiner Ausschüsse informieren möchte, erhält ab sofort die Gelegenheit dazu.
Über www. leichlingen.de – Rat und Verwaltung – Ratsinformationssystem – können Interessierte nicht nur einen Blick auf die Gremien und ihre Sitzungstermine werfen, sondern auch alle öffentlichen Einladungen und Verwaltungsvorlagen des Rates und seiner Ausschüsse einsehen und ausdrucken. Die Mandatsträger erhalten darüber hinaus mit der Eingabe eines Passwortes die Möglichkeit, die nichtöffentlichen Unterlagen abzurufen.
Ehejubiläen
Ehepaare, die im nächsten Jahr ihr 50-jähriges, 60-jähriges oder ein noch höheres Ehejubiläum feiern, werden gebeten, sich bei Liane Wetzel im Büro Bürgernmeister, Telefon 02175/992 101, zu melden.
Meldungen werden auch von Verwandten bzw. Bekannten des genannten Personenkreises entgegengenommen.
Voraussetzung ist, dass die Ehejubilare ihren Wohnsitz im Stadtgebiet Leichlingen haben.
Aktuelles Vereinsverzeichnis
Die Stadt Leichlingen will ihr Vereinsverzeichnis auf den neuesten Stand bringen. Die Liste im Rathaus gibt eine Übersicht über das örtliche Vereinsleben und dient somit nicht nur der Verwaltung, sondern auch Bürgerinnen und Bürgern, die sich immer wieder an die Stadt wenden. Alle Vereine, die in das Verzeichnis aufgenommen werden wollen bzw. Änderungen vornehmen lassen möchten, sollten sich an das Büro Bürgermeister im Rathaus, Am Büscherhof 1, wenden. Benötigt werden schriftlich eingereichte Angaben über Name des Vereins, Name der oder des Vereinsvorsitzenden, Anschrift, Email-Adresse, Homepage sowie Telefon- und Faxnummer. Weitere Informationen gibt das Büro Bürgermeister, Tel. 02175/992 102, E-Mail.
Leichlinger Betriebe auf den Internetseiten der Stadt
Die Stadt baut ihr Internet-Angebot im Bereich der Wirtschaftsförderung weiter aus. Unter der Rubrik „Marktplatz“ können sich alle Interessierten einen informativen Überblick des Branchenmixes der Blütenstadt machen.
Das auf den Internetseiten der Stadt präsentierte Branchenverzeichnis führt nicht nur alle örtlichen Betriebe von A wie Abflussreinigung bis Z wie Zimmereien auf, sondern benennt auch die Ansprechpartner.
Leichlinger und Witzheldener Unternehmen, Einzelhändler und Handwerksbetriebe, die sich ab sofort und kostenfrei auf den Internetseiten der Stadt präsentieren und worldwide auf sich aufmerksam machen wollen, können sich schriftlich an das Büro Bürgermeister im Rathaus, Telefon 02175/992 102, E-Mail, wenden. Benötigt werden folgende Angaben:
· Oberbegriff unter dem der Betrieb geführt wird
· Name und Anschrift des Inhabers
· Telefon-Nummer
· Fax.-Nummer
· E-Mail-Adresse.
Die Verwaltung wird zudem Links zu bereits bestehenden Homepages setzen.









