Abwasserentsorgung


Die Erschließung eines Grundstücks gilt nur als gesichert, wenn die Ableitung des Abwassers gewährleistet ist. Unter Abwasser ist einerseits das anfallende häusliche Schmutzwasser (Duschen, Küche, WC,....) und andererseits das auf den befestigten Außenflächen anfallende Regenwasser zu verstehen.

Die häuslichen Abwässer werden entweder gemeinsam (Schmutz- und Regenwasser) in sogenannten Mischwasserkanälen (Mischsystem) oder getrennt im jeweils eigenen Kanalnetz (Trennsystem mit Schmutz- und Regenwasserkanalisation) abgeführt. Vor Benutzung des Gebäudes muss der Kanalanschluss vorliegen. Der Städtische Abwasserbetrieb hat vor Jahren ein Abwasserbeseitigungskonzept erstellt, in dem festgelegt wurde, in welchen Stadt- und Ortsteilen Misch- oder Trennsysteme verlegt werden.

Es kann vorkommen, dass das Regenwasser auf dem Grundstück schadlos beseitigt werden muss – das Regenwasser muss auf dem Grundstück "versickern" -, da kein Mischsystem oder kein Regenwasserkanal in Ihrer Ortslage vorhanden ist. Zur Planung und Durchführung der Niederschlagswasserversickerung ist ein hydrogeologisches Gutachten erforderlich, das der Unteren Umweltbehörde beim Rheinisch-Bergischen Kreis zur Genehmigung vorgelegt werden muss.

Untere Umweltbehörde beim Rheinisch-Bergischen Kreis

Vor dem Bauen sollte man Erkundigungen über das Entwässerungssystem einholen, welches in dem betreffenden Baugebiet verlegt ist.

Städtischer Abwasserbetrieb Leichlingen